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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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Pap

P.

dapinische Maschine, papms Digestor,

cbinL k^pini k. pLpiniauL, 011a s Oigellor k'gpini, Mr^.«rkte Lis Ein cylindrisches kupfernes inwendig ver-

zinntes Gefäß, welches man durch einen Deckel mit um denRand gelegter Pappe, vermittelst einer starken j eisernenSchraube, sehr genau und fest verschließen kan, um dasWasser darinn in einem hohen Grade zu erhitzen, ohne daßdie dadurch entstehenden Dämpfe einen Ausgang findenkönnen.

Wasser, in ofnen Gefäßen erhitzt, nimmt uur einengewissen Grad der Temperatur an, weil die stärker erhitztenTheile sofort in Dämpfe verwandelt werden, und das Sie-den bewirken, s. Sieden, Siedpunkt. jJn fest ver-schloßnen Gefäßen hingegen können diese Dämpfe, oder stär-ker erhitzten Wassertheile sich nicht ausbreiten und davonge-hen. Sie nehmen also immer stärkere Grade der Hitze an,theilen diese den im Wasser befindlichen Körpern mit, undwenden ihre ganze Elasticikäk gegen diese Körper und gegendie Wände des Gefäßes, welche daher fest genug seyn müs-sen , um einen Widerstand von ungemeiner Größe ohneZersprengung auszuhalten.

Durch dieses Mittel kan man im heissen Wasser Kör.per erweichen und auslösen, welche bey der gewöhnlichenSiedhiße gar nicht angegriffen werden, z. B. Knochen, El-fenbein, harte Hölzer u. dgl, Man bereitet auf diese Art,besonders aus den thierischen Materien, kräftige Brühenund Gallerten.

Der Erfinder dieser Vorrichtung war DisnystusPapM nev OiZestor. k.oirö. lßgi- 4. Lontinuativnok tbe nevr-l äi^elior etc. k.c>. 1687. 4. lNLmcrecl'Lmollir le» 08. ^müerä. r 68 l. 8 -), ein französischer Arztund Schüler des Huygens und Boyle, welcher dabey dieAbsicht hatte, Säfte thierischer und vegetabilischer Körperguf eine leichte und wohlfeile Art auszuziehen.

Da eingeschloßne Dämpfe mit unglaublicher Gewaltauf die Wände der Gefäße wirken, so ist es sicherer, den