Sät
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Macquer chymisches Wörterbuch, sunt Leonhardi Änm.Slrt. Ruß.
stand der Stoffe, in welchem ihr gegenseitiges Bestrebennach Vereinigung, ihre Verwandschaft oder Anziehung ge-gen einander, völlig befriediget worden ist. Alsdann äus-sert sich blos eine innige Vermischung und ein gemeinschaft-licher Zusammenhang ihrer Grundstoffe, und man bemerktkein weiteres Bestreben nach mehr Vereinigung. So heißt«in Ansiösungsmittel gesättigt, wenn es soviel von demaufgelößten Stoffe in sich genommen hat, als es anzuneh-men willig und fähig ist. Bringt man in diesem Zustan-de noch mehr hinzu, so bleibt dies unaufgelößk, das Be-streben nach Verbindung ist befriedigt, und die Verwand-schaft oder Anziehung hört bey diesem Punkte, dem Särstlgungöpunkte (chuucium ststuiÄtiomr), gänzlich auf zuwirken,
Nach Macquers Bemerkung findet man in jedemStoffe sowohl ein allgemeines Vereinigungsbestreben gegenandere Stoffe überhaupt, als auch eigne Verwandschaftenmit gewissen Stoffen insbesondere. Die lehtern können be-friediget werden, ohne daß dadurch das erstere allgemeineBestreben gänzlich aufgehoben wird, d, h. es kan eine re-lative Sättigung statt finden, ohne absolute Sätti-gung zu bewirken. Aber manche relative Sättigungenbringen eine so starke Bindung und Vereinigung der Theilehervor, daß dadurch alle fernere Wirksamkeit der Mischungaufgehoben wird. Für diese Fälle ist die relative Sätti-gung mit der absoluten einerley, wie z, B. bey de« Neu-tralsalzen aus den Mineralsäuren und dem fixen Alkali, wel-che beym Sättigungspunkte alle ihre Kausticität und Wirk-samkeit verlieren.
Andere relative Sättigungen bringen nur schwacheVerbindungen hervor, erschöpfen von dem allgemeinen Be-streben nur einen geringen Theil, und erzeugen daher wirk-
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