Druckschrift 
3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
305
Einzelbild herunterladen
 

stimmte Harmonie des Körpers mit dem Geiste geschehe,überlast er der Untersuchung der Weltweisen, ob er gleichder letztem Meinung geneigter scheint.

Wenn der Reiz aufhört, kehrt der Muskel in den ge-wöhnlichen Zustand der Relaxation zurück. Es hangt vomWillen ab, die Anstrengung ganz, oder auch nur zumTheil, zurückzunehmen. Hiebey ist nun noch die Frage,wo das hinkomme, was den Reiz verursachte. Mankönnte sagen, es gehe ins Gehirn, oder überhaupt in dieNerven, zurück. Allein, wie kan man alsdann die Phä-nomene der Ermüdung erklären, welche durch Speiseund Trank fast noch schneller, als durch Ruhe, gehoben wird,und einen wirklichen Verlust der Kraft, oder des Principsder Bewegung, anzuzeigen scheint, der von außen her wie-der ersetzt werden muß? Vielleicht bleibt etwas von diesemPrincip, was es auch immer seyn mag, im Muskel selbstzurück. Wenigstens erlangen alle Muskeln durch öfternGebrauch uud Anstrengung mehr Größe, Festigkeit undStärke, und es ermüden diejenigen unter ihnen am wenig-sten, zu deren Bewegung die Nerven am mindesten betra-gen , wovon das ohne alle Ermüdung schlagende Herz eindeutliches Beyspiel giebt.

Ak/i. ^/^/ro»r/r cle motu snimslium ksrs I. L H.

ldußä. Lst. 1710. 4.

-L/öertr u. /sal/er Llemenks pkxiioloßige corporis kums-ni. Io. IV. I-sulstnnse, 1762. 4. I.ib. Xl. d/lotus snimslls.

Musschenbroekischer Versuch, s. Flasche, ge-ladne.

Mussons, s. Vassarwinde.

Myop, s. Auge.

N.'

^lox, Mix. Die Zeit, während der dieSonne unter dem Horizonte -verweilet, oder der Zeitraumzwischen dem Untergange und dem nächstfolgenden Aufgan-ge des Mittelpunkts der Sonne. Die Länge der Nächteist verschieden, und richtet sich nach dem Stande der Sonne

U