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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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938
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oder das eigenth ümliche Gewicht des Weins ist - ^

0,92. Hierauf gründen sich die Methoden, eigenthümli.che Gewichte durch Einsenkung schwimmender Körper zuuntersuchen, wovon der Artikel Aräometer handlet.

Man sieht auch hieraus, daß sich ein schwimmenderKörper in leichtere Liquoren tiefer einsenke, als in schwere.Daher gehen die Schiffe im süssen Wasser der Flüße, wel-ches leicbter ist, nicht so hoch über Bord, als im schweremSeewasser, und können auf dem Meere mehr Ladung, alsin den Strömen, einne^-men.

Wenn man die Größe des eingetauchten Theils in Eu-bikschuhen ausdrückt, und in das Gewicht eines CubikschuhsWasser multiplicirt, so giebt das Product das Gewicht desWassers unter der Größe des eingetauchten Theils, d. i.das Gewicht des ganzen Körpers. Man bedient sich diesesSatzes um das Gewicht eines ledigen Sch ffes zu bestim-men, indem man durch Versuche ausmacht, wie weit essich«insenke, und dann mit Hülfe der Grundrisse und Aufrisse,nach denen es gebaut ist, den körperlichen Inhalt des ein-getauchten TheileS berechnet. Gesetzt, dieser betrage 92zpariser Cubikfuß. Kan man nun das Gewicht eines pari-ser ibikfußes Seewasser auf 72 Pfund rechnen, so ist das.Gewicht des ledigen Schiffes 72 x 92s -66600 Pfund.

Nun wird bey Erbauung des Schiss eine gewisseGrenze festgesetzt, bis an welche es sich ohne Schadeneinsenken darf, und nach der sich die ganze Anordnung des-selben richtet. Man findet aus den Rissen, um wieviel sichdas beladne Schis noch tiefereinsenken dürfe, als es sich ledig«insenkt, und kan daraus den körperlichen Inhalt des Raumsfinden, der durch die Ladung noch unter Wasser gedrücktwerden darf. Gesetzt, dieser sey >500 Cubikschuh. Sofindet man 72 x izoo-iogsoo Pfund für das Gewicht derLadung. Auf diese Art wird die Schifsladung gesunden, undnach Lasten und Tonnen ausgedrückt, die Tonne zu 2000Pfund, die Last zu 2 Tonnen gerechnet. Die spanischenGallionen, als die stärksten Lastschiffe, führen 1222 TennenLadung.