Sau
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von Hitze, mit dem Eise hingegen bringen die Sauren Kältehervor, s. ^abe, känstlrche.
Man kennt in Oer Ehymie eine sehr groß« AnzahlSauren, welche alle in ihren besonder» Verhältnißen undEigenschaften wesentlich unterschieden sind. Das Kennzei.chen einer eignen »vaure ist dieses, daß siejmit den Laugen»salzen und absorbjrenden Erden eigne, von den andern ver»schiede.,« Neutral- und Mittelsalze bildet. In neuern Zei-ten hat sich die Anzahl der bekannten Sauren sehr vermehrt,und es werden noch immer neue entdeckt, ob sich gleich vieledavon auf gemeinschaftliche Hauptgattungen bringen lassen.
Die Sauren werden nach den Körpern, woraus mansie erhalt, in mineralische, vegetabilische und rhierissehe getheilt. Zu den mineralischen gehören vornehmlichdie Vckriolsaure, Salpetersäure und Salzsäure, alsdie einfachsten und stärksten» Sie waren sonst die einzigenMineralsäuren, die man kannte; neuere Entdeckungen aberhaben noch die Arseniksaure» die Boraxsaure oder dasS edativst»!; und die Flustspathsäure hinzugesetzt. Vonallen diesen wird in besonder» Artikeln dieses Wörterbuchsgehandlet. Ausserdem bat Scheele im tVastecbley (mo-Hbärens) eine eigne Säure entdeckt, welche in diesem Kör-per mit Schwefel übersetzt ist, und durch wiederholtes Ab-ziehen der Salpetersäure über Wasserbley abgeschieden wer-den kan, so wie auch aus ihr, wenn man sie mit dreyThei-len Schwefel destillirt, das Wasserbley wieder hergestelltwird. Auch haben Scheele und Bergmann aus demTungstein oder Schwerstein (ispix ponöerolus) eine eig-ne Säure gezogen, welche einen Bestandtheil des Wolframsausmacht, und durch ihre Verbindung mit demPhlogistonden von den Gebrüdern de Luyart entdeckten Woiftamkö-nig bildet, s. Metalle» Da die Erdharze auch zum Mi-neralreiche gerechnet werden, so gehören noch die Bernsstu» - und Ambrasaure hieher; überdies trist man in ver-schieduen mineralischen Körpern einen Ankheil von Physphor-säure an, s. Phosphorstäure.
Die vegetabilischen oder Pflanzensäuren unter-scheiden sich von den mineralischen dadurch, daß sie nicht so
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