Sät
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Grad/ in welchem die Auflösungskraft der Körper durch.An gegenseitiges Einwirken erschöpft wird, nicht bey allenSubstanzen cinerley seyn.
Wenn ein bestimmter Sättigungspunkt vorhanden ist,so erfolgt durch Ueberschreitung desselben Uebersättigung,wobei) Vernicht aufgelösteTheil deshinzugekommenen Stofsungebunden oder frey bleibt. In sehr vielen Fällen dieser?fft, aber nicht in allen, wird oder bleibt dieser Theil alsein sichtbarer Niederschlag abgeschieden, s. lAiederschlab.
Nacguer chymjschcs Wörterbuch, Art. Sättigung.
Sststt'kn, Aciäs, Diesen Namen führt
eine eigne Hauptgattung der Salze, deren allgemeine Kenn-zeichen diese sind, daß sie einen sauren Geschmack haben,„nd die blaue Farbe des Veilchenaufgußes, der Lakmustin-ktur, des LakmuS-und Fernambukpapiers, nebst einer gro-ßen Anzahl anderer blauen oder violetten Pflanzensafte rothfärben. Sic vereinigen sich leicht mit den Laugensalzen undchsorbirenden Erden, und bilden mit denselben die Neutral-und Mittelsalze, welche beym Sättigungspunkte den Ge-schmack und die färbende Eigenschaft der Säuren gänzlichverlieren. Wenn die Laugensalze und Erden Luftsäure ent-halten , so erfolgt bey ihrer Verbindung mit den stärker»Sauren ein heftiges Aufbrausen, indem die Luftsäure ent-bunden, und in Luftgestalt ausgetrieben wird.
Die Säuren erscheinen fast immer in flüßiger Gestalt.Denn ihre Verwandschaft mit dem Wasser ist so groß, daß'sie die in der Atmosphäre befindliche Feuchtigkeit begierigan sich ziehen, und daher durch die bloße Berührung derLuft zerfließen würden.
Ueberhaupt zeigen die Säuren eine große Wirksamkeitund ein Bestreben, sich mit andern Stoffen, besonders deneinfacher» oder wenig zusammengesetzten, ;. B. dem Phlo-giston, den Laugcnsalzen, absorbirenden Erden, Metallen,dem Wasser, Weingeiste und den Oelen zu vereinigen. Beyden meisten dieser Verbindungen entwickeln sich gasartigeMaterien: auch entsteht dabey oft ein beträchtlicher Grad