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Der Marquis de Courtenvaur (in ^oLrHsournaläs ^vr-jj 1774.) hat die Einria tung dieses Rades ineinigen Stücken verbessert, wovon man auch beym Oe läFond (kreci« liitioriczue et experimenksl 6e«^!ient uieneselectnque«. kari», 1781. 8.) Nachricht findet. Die Absichtwar, dieses Rad durch Zählung seiner Umläufe in einer Mi-nute, als Elektrometer zu gebrauchen.
Eine andere Art des elektrischen Rads iss auch unterdem Namen deö Llugrads (ki/) oder Rreuzes bekannt.Tos. XX. Fig. ioz. machen die beyden dünnen Messingdräthegc und b ci ein Kreuz, das man mit der im Mittel befindlichendünnen Scheibe O auf den zugespitzten Stift X sehen, unddenselben aufden Conductor K einer Elektrisirmaschine schrau-ben kan. Die Schraube O ruht auf dem Stifte im Gleich-gewichte, wie eine Magnetnadel, vermittelst eines glattausgehölten kleinen Hüthgens. Die Enden der Dräthe 3,b, c, ci sind spitzig, und alle nach einerley Seite rechtwink-licht umgebogen. Sobald der Conductor elektrisirt wird, fangtdas Kreuz an umzulaufen, und dreht sich in der wagrechrmFläche nach der Richtung der Buchstaben 3 b c ci, weicheder Richtung der umgebognen Drathspißen entgegengesetztist. Dies erfolgt mit großer Geschwindigkeit, und immernach ebenderselben Richtung, der Conductor habe 4-Loder—X.
Man kan dieses Phänomen auf mancherley Art erklä-ren, je nachdem man diese oder jene Theorie der Elektrici»tät annimmt. Nach Franklins Theorie strömen die Spitzenaus, wenn der Conductor 4- X hat, und saugm ein, wenner — L hat. Nun ist doch das Ausströmen dem Einsaugenso gerade entgegengesetzt, daß Bewegungen, die aus beydenentstehen, ganz natürlich nach entgegengesetzten Richtungenerfolgen sollten. Es scheint also paradox, daß ch X dasKreuz eben so dreht, wie—X, und man sieht wohl, daßman hier mit Franklins Theorie nicht auöreichen wird, oh-ne ihr etwas Flickwerk anzuhängen.
Anfänglich behalf man sich mit dem Blasen, das manfühlt, wenn man die Hand gegen elektrisirte Spitzen hä,t.Alle Spitzen blasen, sie mögen 4- L oder — X haben.
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