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Vörkreflich zu Pendelstangen schicken. Aber der Gang sei-ner Ausdehnungen ist nicht gleichförmig, sondern, wenn«6 von ?O Grad des de Lücschen Thermometers bis o immervon lozu ro Grad stufenweise abkühlet, so verhalten sichdie successiven Verkürzungen, wie zi, 29, 26, 24, 22,19.
Ohne Zweifel finden ähnliche Ungleichheiten des Gan-ges auch bey den Ausdehnungen der Metalle ss.tt, daß manalso von der Verlängerung im Kleinen nicht richtig auf dieim Großen schließen kan. Unter den Versuchen, woraufsich die Resultate der obigen Tabelle gründen, ist bey vielendie Ausdehnung nur für ro reaumürische Grade gemessen,und die größere von Eis- zu Siedpunkt durch Rechnungdaraus hergeleitet worden. Auch hieraus erklärt sich zumTheil die Verschiedenheit der Angaben. Man hat auch an.genommen, die Stangen hätten an der Sonne eben sovielWärme erhalten, als das Thermometer zeigte, da dochGröße, Materie und Farbe der Stangen hierinn großeUnterschiede machen. Dies alles zeigt, wie unvollkommennoch die Pyrometer find, und wieviel der Experimentalun-tersuchung in diesem Fache noch übrig bleibe.
Lamberts Pyrometrie, Berlin, 1779. gr. 4. S. 119 u. f.
Pl)kötUökklk, k^rometNL^ Unter
diesem Namen kan man alle Anwendungen der Mathematikauf die lehre vom Feuer und der Wärme zujammenfassen,und daraus eine Wissenschaft alles desjenigen bilden, wasbcym Feuer und der Wärme meßbar ist.
Lambert (Pyrometrie, oder vom Maaße des Feu-ers und der Wärme, Berlin, 1779. gr. 4? hat mit demihm eignen Scharfsinne diesen lehren zuerst die Form einerWissenschaft gegeben, die er, weil sich hieben auch Kräftegedenken lassen, nach Art der mechanischen Wissenschaftenin Pyrostatik, Pyraulik und Pyrodynamik absheilt. Errechnet zur ersten dielehre vom Gleichgewicht, zur wentendie von der Bewegung und dem Durchflüße, zur dritteltdie von den Kräften des Feuers, in sofern es Veränderun-gen in den Körpern hervorbringt. Er unterscheidet Tber<momerrie von pzn-meme so, daß sich jene nur auf sol-