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ober um 0,00280 würde ausgedehnt haben, welcheBestimmung der Musschenbroekischen am nächsten kömmt.
Bey Körpern, auf welche die Warme nicht allein un-mittelbar, sondern auch noch mittelbar durch die in ihnenenthaltene Feuchtigkeit wirkt, xrfylgk alles ganz anders.Ihre Feuchtigkeit verdunstet in der Warme, daher gehensie von der Hitze ein, und schwellen in der Kalte auf. Manmuß daher die hygrometrischen Wirkungen von den thermo-metrischen oder pyrometrischen genau unterscheiden. Soist es zu verstehen, wenn Zxrafc und andere Physiker Hol-zer, Wurzeln, Leder, Knochen rc. als Beyspiele anführen,daß die Warme nicht alle Körper ausdehne.
Herr deäüc lIu lristiv on sri-i ar-eome-
tr^ Lnci on pii^llos! merttures in Aeuor»i in den lchilos,1 'lLu». Vol. IMVlil. sor 1778, k. I. ». 22.) ward durch ei-nen Gedanken von Aamsden veranlasset, bey der Aus-messung der relativen Ausdehnungen fester Körper das Mi-kroskop zu gebrauchen. Er befestigte zween Stabe von denMaterien, deren Ausdehnbarkeit er vergleichen wollte, amuntern Endpunkte aneinander, und versähe sie mit Thei-lungen. Wenn sie nun in Wasser von bekannter Tempe-ratur erwärmt wurden, so zeigte das Mikroskop, welcheTheilungsstriche mit einander übereintrafen, wie an einemNonius oder Vernier, woraus sich das Verhalkniß ihrerAusdehnungen schließen läst. Er erzählt, daß er bey einerVeränderung der Wärme von 10 Grad bis 40 Grad seinesThermometers (d. i. von 544 — 122 nach Fahrenheit) dieAusdehnungen des MessingS und Eisens im Durchschnitt,wie 2l zu in gefunden habe, welches mit der Angabe vonDom Inan am nächsten übereinstimmt. Er giebt auchein Mittel an, durch ein am Mikroskop angebrachtes Mi-krometer die absoluten Größen der Ausdehnungen zu finden.Ein Versuch damit gab ihm die Ausdehnung einer Glas-röhre vom Eispunkte bis zum Siedpunkte 0,0208; ihrerLange, oder ^ 4 ^ Zoll auf jeden Schuh, genau so, wie esSmearon gefunden hat. Das Glas kömmt bey einerleyTemperatur ganz genau zu einerley Länge zurück, kan alsofür andere Körper zum Maaßstabe dienen, und würde sich