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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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571
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Pyk 57 r

Grahams Erfindung, die Pendelstangen aus verschiednenR etallen zusammenzusehen, und den Einfluß der Warmedurch Compensation aufzuheben (s. Pendel), machte dieSache noch wichtiger. Man brachte, um die geringemAusdehnungen genau zu messen, Mikrometerschrauben an,und Smeaton lieferte durch dieses Mittel sehr genaue Re-sultate. Neuere Versuche hat noch der P. von Herbert(viss. cle IZNL. Vieun. 177z. 8.) mtt einem musschenbroeki»süM Pyrometer angestellt.

Die Erfolge dieser Untersuchungen last folgende Ta-belle übersehen. Die Lange der Stangen bey der Kalte desEispunkts ist darinn 100000 geseht. Die Zahlen ge-ben an, um wie viel Hunderttausendtheile dieser Lange siesich ausdehnen, wenn sie die Wärme des siedenden WassersAngenommen haben.

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Die Uebereinstimmung dieser Resultate ist allerdingsnicht sonderlich. Mit den Verhältnißen der Ausdehnungenkönnte man eher zufrieden seyn; aber die absoluten Größenwerden von Juan, Condamine, Smeaton und Herbertdurchgängig größer, und fast doppelt so groß angegeben, alsvon Musschenbroek, Ellicott und Bouguer. Dies scheintonzuzeigen, daß ein Umstand in der Einrichtung der In-strumente diese Unterschiede veranlasset habe. Eine Be-obachtung von ssorvirz, der l?;z in Nürnberg eine 20 Fußlange eiserne Stange nebst einem Thermometer an die Son-ne legte, und sie um ^00 verlängert fand, indem dasThermometer von n bis 114 Grad nach Fahrenheit gestie-gen war, zeigt nach Lumberrs Berechnung, daß sich dieseStange vom Eispunkte bis zuin Siedpunkte höchstens um