Druckschrift 
3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
393
Einzelbild herunterladen
 

Par Z9Z

papinischen Topf aus getriebenem Kupfer zu bereiten (XleXmoire iur stulsge ecoiiomigue ciu ciiAetieur cie kspin. aVermont-kerrsuci- i?6i. 8. und im leipz. Jntelligenzbl.176z. no.Xl. Art. IO.), stVrlke (Schweb, Abhdl. für 177z.)hat ihn noch mehr zum ökonomischen Gebrauch eingerich-tet; Versuche mit diesem Digestor erzählt Ziegler (8pe-punen cie chAsliore kachni , eins liruäkurL et ulu. §» 61 ,1768- 4M3j ).

Leonhard» im Macqucrschrn Wbrterb. Art. Papmiani-sche Maschine.

Parabolische Spiegel, Lpecul» xsrsbolics,

Mr>ornr /-iaraäo/r'grrer. Hohlspiegel, deren hohle Fläche einStück der Oberstache eines Paraboloids, d. i. eines ausstlmdrehung der Parabel um ihre Axe entstandenen Körpersist. Wenn sich nemlich die Parabel XXIXI Taf. XVIII.Fig. 66. um ihre Axe Xk umdreht, so beschreibt die Fla-che kA XIXI den Körper, und die krumme Linie X XIXI dieOberfläche eines Paraboloids, oder die hohle Fläche einesparabolischen Spiegels, die also mit einer Ebne durchdie Axe X? geschnitten, ringsum gleiche und ähnliche Pa-rabeln giebt.

Die Parabel hat die Eigenschaft, baß jede mit ihrerAxe kX parallel laufende Linie XXI, wenn sie vonderCur-ve selbst oder ihrer Tangente bfy XI unter einem gleichenWinkel abprallt, in den Punkt st gelangt, welcher vomScheitel X um den vierten Theil der senkrechten Breite derParabel bey V, oder um Xk - ^ m ^ absteht. Oder waseben soviel ist: Jxde mit der Axe X k parallele Linie X Xlmacht mit der Tangente der Parabel bey XI einen eben sogroßen Winkel, als die aus k dahin gezogne Linie V XI.Sind also XIXI, XXI parallele Lichtstralm, dergleichen vonsehr entfernten Punkten der Axe Herkommen, so werden die-selben von jedem Schnitte der parabolischen Spiegelflächenach der Zurückwerfung in dem Punkte I' vereiniget.

Kehrt man die Axe eines solchen Spiegels gegen dieSonne, so kommen aus dem Mittelpunkte derselben lauterParallelstralen auf seine Fläche, die sich also durch die Zu-