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i;9Z. 4.). Der erster« erklärte, warum die Sonne durchdas eckigte Loch eines Zimmers ein rundes Bild zeige, undder letztere erfand das verfinsterte Zimmer, dessen Theoriesoviel zur Erklärung des Sehens durcks Auge beygetragenhat. Das Mathematische der eigentlichen Optik, die mannoch immer Perspectiv nannte, war damals schon ziemlichausgearbeitet, und der Kanzler Bacon (Oe au^m. leiem.ec>. ist. krs. 16;;. tol. j). 119.) wünscht nur, daß man diephysikalische Lehre vom Licht besser untersuchen möchte. Dasweitlauftigste Werkssber die Optik und Perspectiv aus dendamaligen Zeiten ist vom Jesuiten Agmlonius (Optico-rum libri Vl. r^ntverp. 16 rz.
Mit dem Anfänge des siebzehnten Jahrhunderts er-hielt durch Veranlassung der entdeckten Fernröhre und Bre-chungsgesetze die Dioptrik die Form einer eignen Wissen,schaft, und man sieng nunmehr an, die Lehren vom gera-den, zurückgeworfenen und gebrochenen Lichte genauer mitden Namen Optik, Katoptrik, Dioptrik zu unterscheiden,und die Lehre von Projektionen der Gegenstände auf durch-sichtige ebne Tafeln unter dem Namen der Perspectiv abzu-sondern. Unter allen diesen Wissenschaften hat die cigent«liche Optik den geringsten Umfang, zumal da man inneuern Zeiten noch die Photometrie davon getrennt hak.Ihre Lehrsätze fließen ganz leicht aus dem geradlinigten Fort-gange der Achtstralen, und selbst die Erklärungen der Ge-sichtsbetrüge sind sehr leicht, wenn man nur die reine opti-sche Darstellung von dem darüber gefällten Urkheilo derSeele gehörig unterscheidet.
Die eigentliche Optik wird nicht mehr allein, sondernimmer in Verbindung mit den übrigen optischen Wissen-schaften vorgetragen. Es wird genug seyn, als eine Ein-leitung in dieselbe Smirbs (Vollständiger Lehrbegrif derOptik, nach dem engl, des Smith, mik Aend. u. Zus. v.Lastner. Alkenburg, 17;;. 4.) und porterficlGö (Vres-lise on tbe eve. t!ie mariner anc! pliseimmen» ob Visionbv ^ Lciinburssn H Voll, x.) Lckwbü-
cher anzuführen. Zur Geschichte der optischen Wissenschaf,ten, mithin auch der Optik insbesondere dient das Werk