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über auch viel unbestimmte, oder nach Lamberts Ausdruck,halbe Säße, z. B. Laß die entferntem Theile einer Ebne,über welche das Auge erhaben ist, höher erscheinen, welchesnur unter Bestimmungen wahr ist, die ein Geometer, wieEuklid, schwerlich weggelassen hätte.
Die Optik des prolemäus ist zwar verlohren ; wirwissen aber aus der Perspectiv des Aoger Baco, daßsich darinn eine richtige Erklärung der scheinbaren Vergrö.ßerung der Sonne und des Monds am Horizonte befundenhat, s. Himmel (Th. ll. S. 595.). Unter den Arabernschrieb Alhazen im zwölften Jahrhunderte ein optischesWerk, wozu er, wie Baco meldet, das meiste aus demProlemauS genommen haben soll. Im dreyzehnten Jahr-- ,Hunde, te bemühte sich Ditello, ein gebohrner Pohle, dmweitiauftigen und oft dunkeln Alhazen abzukürzen und zu 'erklären. Die Schriften des Albazen und Vitello HstJ'riedricH Wsner (Opncse UlsueuL. bsllj. 1^2. kol.)herauögkgcbcn.
Man begrif damals unter d-em Namen der Optik die !sämtlicher, optischen Wissenschaften, und nannte die eigent-liche Optik Ocrspectiv. Noch im dre,-zehnten Jahrhun-derte schrieben über diese Perspectiv in England Johannpcckham, Erzbischof zu Canterbury (bei lpecliva cowmu-ui« eel. t/e. //ae/Ma>r«ä bkorimb. r;a2. 4., wo sie der Her-ausgeber mit Anrecht dem Johann Pisanus oder Petssn,Erzbischof von Cambray Zuschrcibt) und Aoger Baco(berlxeäkivs, eä. ^0. (chrrräae/r/a, krok. Xlarpur^. Ick.1614. 4. auch in D. Jlebb's Ausgabe des Opu-, mE,I.oirci. 17ZZ. ko!.), die sich aber beyde sehr Übel lesen lassen.Vermuthüch müssen schon die Alten mehr in diesem Fachegearbeitet haben, weil sich sonst die große Lücke vom Ptole-maus bis auf diese Schriftsteller^iichk wohl erklären last.
Nach der Wiederherstellung der Wissenschaften imOccident schrieben über die optischen Lehren der SicilianerAAaurcüpcus (HorematÄ c!e lumiue et umbra sä ver-ipeälivam er ürcliorum iucläentiam ksLieutia Veiret. IZ7Z-4.) und der Neapolitaner Porta (IcksAi» nsturali», blesp.lZZL. kol, und Os leklLLtivne, O^ticer xrwte O. LX.