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der Herren Priestley und Rlügel (Geschichte und gegenw.Zustand der Optik, a. d. engl, mit Anm. u. Zus. Leipzig,1776. gr» 4^), und zur Bücherkenntniß die Verzeichnte vonWolf (Kurzer Unterricht von den vornehmsten mathema-tischen Schriften im 4ten Bande der Anfangsgr. mach.Miss. Cap; io.) und Scheibel (Einleitung zur mathemat.Bücherkenntniß, 9tes Stück. Breslau, 1777. 8.).
Optischer Ort, st Ort, optischer.
Optischer Winkel, s. Sehewinkel.
Organisation, organischer Bau- OrALlils».
tic», Lreuäturs oiAsnics^ Man verzieht
unter diesem Worte denjenigen Bau eines Körpers, nachwelchem er aus festen und stäßigen Theilen sv zusatnmenge.sehr ist, daß sich die stüßigen in den festen bewegen, ihreÄti-schuirg andern, und sich dadurch dem Körper selbst asstnii-liren, oder in seine Substanz übergehen können. Orga-ne oder Werkzeuge heissen überhaupt Körper, die so gebautsind, daß dadurch gewisse Zwecke und Wirkungen erreichtwerden können, wie z. B. das Auge, Ohr und die übrigenWerkzeuge der Sinne des thierischen Körpers. Die Ge-fäße, in welchen Safte umlaufen, die zur Nahrung derThiere und Pflanzen dienen, sind also ebenfalls Organe,und man legt den natürlichen Körpern, in welchen ein sol-cher Umlauf der Säfte durch Gefäße geschieht, einen orga-nischen Bau, odereine Organisationbey.
Organisirte, organische Körper, corpm-,
nrganica l. organilats, Lor'71/ orr o^airr^rrec.
So heissen diejenigen natürlichen Körper, in denen sich flüßi-ge Theile in festen Gefäßen bewegen, verändern unddurch Assimilation in die Substanz des Körpers selbstübergehen können—Körper, die einen organischen Bau ha-ben, s. Organisation.
Durch diesen organischen Bau unterscheiden sich dieKörper des Thier- und Pflanzenreichs von den Mineralien,welche lehtern nur aus Zusammenhäufung gleichartiger Thei-le von aussen her (xer juxt», xolttivnsw) entstehen, s.