Nach
Z07
Für Leipzig dauert
St. M. S. T.die längste Nacht den 21 Der. 16 22 4^ 2s
die kürzeste den 21 Jun. 7 z? 14 42
wiebey dem Werte: ^iscensronaldijscrenz berechnet wor-denist. .
Unter den Polarkreisen, wo die Polhöhe das'Com-plement der Schiefe der Ekliptik wird, ist für die Tage derSonnenwenden
kill. Ast. diff. ^ tsnZ. 2Z° 28^ 8" X cotiMZ. 25° 28'8'^1.mithin die Ast. diff.-90°, und die längste Nacht ^24 Stun-den ; die kürzeste - o. Das Heist: Diese Orte haben ein-mal im Jahre eine Nacht von 24 Stunden, da die Sonnegar nicht aufgeht, und einmal einen Tag von 24 St., dasie gar nicht untergeht.
Für die Orte der kalten Zonen halt diese beständigeAachc desto langer an, je naher sie den Polen liegen. DieNacht fängt an, wenn die Abweichung der Sonne demComplemente der Polhöhe gleich wird, und dauert über dieSonnenwende hinaus, bis die abnehmende Abweichung wie-der eben so groß geworden ist. Einem Orte, der 70° nörd-liche Breite hat, fängt die beständige Nacht von dem Tagean, da die Sonne 20° südliche Abweichung bekömmt, d.i.vom2i Nov>, und dauert über den 21 Dec. hinaus bis zu demTage, da sie im Aufsteigen wieder dieselbe südliche Abwei-chung von 20° erreicht, d. i. bis zum 20 Jänner.
Endlich fängt unter den Polen .selbst, wo die Polhöh«
- 92° ist, die beständige Nacht schon mit der Abweichung
- o, »der mit der Nachtgleiche selbst an, und endigt sicherst mit der folgenden Nachtgleiche. Sie dauert also einvölliges Halbjahr; für den Nordpol vom azSept. bis 20März, für den Südpol vom 20 März bis 2z Sepk.
So findet man die Dauer der Nacht für die verschie-denen Himmelsstriche, wenn man alle Ursachen, wodurchsie vermindert wird, bey Seite seht. Aber theils die schein-bare Größe der Sonnenscheibe, wobey die obere Helfte spä-ter unter- und eher aufgeht, als der Mittelpunkt, theilsdie Stralenbrechung, weiche daß Bild der Sonne über d»«i