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man das Verfahren wiederholt, ein immer vollkommneresVacuum hervor.
Man könnte solche Werkzeuge Luftpumpen ohneDolden nennen, zu welchen alsdann auch die korricellischeRöhre selbst und die Baaderische Quecksilberpumpe zu rech-nen wären.
Gerätschaft zur Luftpumpe und Haudluftpumpen.
Die zu den Versuchen mit der Luftpumpe nöthige Ge-räthschaft haben Wolf (Nützl. Vers. Th. l. Cap.;. u. 6.),s'Gravejande (^b^llceb elem. malb. I.. IV.) und Kol-ter (Xlem. äe l'acaö. 8a. 1741. ingl. cle pb)'kl-
czue experim. beq. X.) sehr genau und umständlich beschrie-ben. Kürzer handle« davon und von den Versuchen selbstLorvitz (Samml. der Versuche, wodurch sich die Eigen-schaften der Luft begreiflich machen lassen. Nümb. 1754. 4.)und Johann von Musschenbroek (Beschreibung derdoppelten und einfachen Luftpumpe nebst einer Samml. vonverschied«, nühl. und lehrreichen Vers, übers, von Thenn.Augsb. 176;. 8-)
Eins der vorzüglichsten Stücken dieses Apparats sinddie gläsernen Glocken, unter welche man die Körper bringt,deren Verhalten in verdünnter oder verdichteter Luft unter-sucht werden soll. Es müssen Glocken, d. i. runde und ge-wölbte Körper seyn, weil platte Flächen vom Drucke derAtmosphäre leicht zerbrochen werden. Gewöhnlich giebtman ihnen oben an der Wölbung einen Knopf, um sie be-quemer aufzuheben. Läßt sich der Teller mit der darauf ste-henden Glocke von der Pumpe abschrauben, und der Zutrittder äussern Luft durch einen Hahn unter dem Teller abschnei»den, so heißt dies ein tragbares Vacuum (Vacuum po»lame). Die Körper, mit denen man Versuche anstellenwill, werden entweder auf den Teller gelegt, ehe man dieGlocke darüber stürzt, oder sie werden unter der Glocke auf-gehangen. Zu dieser letztem Absicht hat die Glocke obeneine messingne Haube mit einer oder niedrem Oefnungen,durch welche Stifte oder Metalldräthe in 'Lederbüchsen lust-