mit andern uns schon von früher bekannten Wortstämmen(hard, vielleicht auch her [Smithheri, heute Schmiede?'], man,poto, oald) componirt, dann wieder einstämmig verkürzt, inder Form Smido als Personenname cursirte. — Aus Smidoward Smid, Schmid; aus seinen Sprossformen Sinidilo,Smidiko entstanden die Namen wie Schmiedel, Schmiedle,Schmidlin, Sclimidtke, Schmidge, Schmiedicke u. s. w.Immerhin ist anzunehmen, dass nur bei wenigen Sippen,die den Namen Schmid führen, dieser Letztere bis auf denPersonennamen Smido oder Smitbard des 9. und 10. Jahr-hunderts- zurückgehe; in den weitaus mehrern Fällen wirder einem Geschlechte erst zugelegt worden sein, weil dessenStammvater des 12. oder 13. Jahrhunderts wirklich denSchmiedeberuf ausgeübt hat. Da man, wie Vilmar S. 23nachweist, im Mittelalter jede Art künstlicher Verfertigungein „Schmieden“ hiess, giebt es auch so auffallend zahlreicheZusammensetzungen mit Schmid bis zum Wurstschmid,Haubenschmid und Tuchschmul. Im zürcherischen Adress-buch von 1880 compariren die Composita Such schmid, Breit -schmid, Goldschmid (in Zürich laut Urkunden der Abteischon 1225 II. et F. Aurifabri), Hubschmid, Huf schmid,Jliittenschmül, Isenschmül, Kupfer schmid, Tuchschmul,Waldschmidt. Ihnen sind aus den alten Steuerbüchern,dem Glückshafenrodel und dem Anniversar der Propsteinoch anzureihen: Helmsmit (1400), Silhersmit, Messersmit(1357), auch mit der Variante Messerer, Hammer schmid(1400), Klingenschmid (1504), Botschmid (1504), Thrat-schmid (1400). Interessant ist, was Rochholz über denNamen einer aargauischen Familie llufschmid beigebrachthat. „Die Familie llufschmid im freien Amte hiess urkund-lich Huobschmul. Dieser Name bezeichnet denjenigen Steuer-beamten, der jede Hufe steuerbaren Landes dem Ernte-ergebniss nach ansetzt oder sie mit Gütern gleichen Wertheszusammenschlägt (schmiedet), verlehnt und dem Steueransatznach verzinsen lässt. In diesem Dorfgeschlecht llufschmidwar das Amt erblich geworden, Zinsträger des benachbartenKlosters Gnadenthal an der Reuss zu sein, d. h. die Zinsender vom Kloster vergabten Lehensgüter einzuziehen,“
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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
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