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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
Entstehung
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Hitz aus Hizo (schon 842 in den St. Galler Urkunden),welcher Name wahrscheinlich verkürzt ist aus Hildizo,zum Stamme hild = Kampf;

[lohn, Huhn, Il'uni aus Huno (schon 809 in den St. GallerUrkunden), zumStamme hun = Hunne, auchHüne,Riese;

Hopp, Höppler, Höppli aus Hobo, Hubo, zweistämmigeKürzung aus Namen wie Hugbert (durch Geist glän-zend) oder Hugbald (durch Geist waltend);

Hotz, Hotze aus Hozzo (Berchtold Hozzo zu Wyl, 1284 inden St. Galler Urkunden), Hodizo, entweder zumStamme hod Hut oder zum Stamme Aud = Besitz,Reichthum;

Husi, Hüssi, Heussi aus Huso (anno 771 in den St. GallerUrkunden), zum Stamme hus = Haus;

Uli aus Ilo, zum Stamme ilan = eilen;

Kägi aus dem von Förstemann nachgewiesenen chago (einPriester Kaganhart kommt 788 in den St. GallerUrkunden vor), doch ist die Bedeutung des StammesKag unsicher;

Kern aus Cherno (bei Förstemann nachgewiesen), Kerine(884 in den St. Galler. Urkunden), zum Stamme gar,ger, Wurfspeer;

Klöti (schon 1357 im Steuerbuch) aus Chlodio, zum Stammehlod = berühmt;

Knus, Knüsli, Knüsel aus Chnuz (schon 771 in den St. GallerUrkunden), was so viel als rasch, rüstig, entschlossenbedeutet;

Kuder, Küderli nach Förstemann aus Godehar (god = gut,Gott; har = Heer);

Ländert aus Landhard (stark im Lande);

Lanz, Lenz, Landis aus Lanzo, Lenzo, Landizo (zumStamme land = Land);

Lier aus Liuthari (liut = Leute; liari = Heer);

Meili aus Meilo, Mailo (anno 825 in den St. Galler Ur-kunden), Magilo zum Stamme magan = mögen, ver-mögen ;

Nahholz, genitivisch, eigentlich Nabolds aus Nabold, Natbold(Nat = Gnade; Natbold, mit Gnade waltend);