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fortan auf diesem Wege entstehenden neuen Namen immerspärlicher werden dürften.
Am 19. December 1706 erlangte Johann Jakob Meyervon Schaffhausen, Medicinae Doctor, Leibarzt verschiedenerdeutscher Fürsten, kaiserlicher Rath und Reichs- und öster-reichischer Postmeister in Schaffhausen von Kaiser Leopold I.den Reichsritterstand mit Ertheilung des neuen Namensvon Meyenburg und begründete damit dieses noch blühendeGeschlecht, aus welchem kürzlich der in Dresden wohnhaftgewesene Bildhauer Victor von Meyenburg die Stadt Zürichmit der Statue des zürcherischen Minnesängers Hadloubbeschenkt hat.
Joh. Girtanner von St. Gallen, Besitzer des SchlossesLuxburg zwischen Romanshorn und Arbon, landgräflichHessen-Darmstädtischer und nachher Pfalz-Zweibrückischergeheimer Rath, wurde 1776 von Kaiser Joseph II. unterVerleihung des Namens von Luxburg in den Reichsritter-und 1779 in den Reichsfrei- und Panierherrenstand erhoben.1790 erwarb sein Sohn Johann Gottfried, Freiherr von Lux-burg, Zweibrückischer und Hessischer geheimer Rath undOberschenk, den Reich sgrafentitel und ist der Stammvaterder heute noch in Bayern florirenden Grafen Luxburg.
Joh. Conrad Brunner von Diessenhofen, geboren 1653,Doctor Medicinae und Professor an der Universität Heidel-berg, einer der tüchtigsten Aerzte seiner Zeit und desshalbder gesuchte und begehrte Leibarzt aller europäischen Poten-taten und geistlichen Fürsten, erhielt 1711 von Seiten desReichsvicars Churfürsten Johann Wilhelm von der Pfalzden Reichsadel mit dem veränderten Namen „von Brunnzu Hammerstein“ und 1720 das Bürgerrecht in Schaffhausennebst dem Gesellschaftsrechte der adelichen Herrenstubedaselbst.
In Deutschland stammen von dem Stadtschreiber vonFreiburg im Breisgau, Franz Ferdinand Mayer, der anno1713 die bereits von der österreichischen Besatzung ver-lassene Stadt durch Aufpflanzen der weissen Fahne auf denMauern vor dem eben drohenden Sturme der belagerndenFranzosen gerettet und für seine That grosser Geistes-