548 Zürich.
vorgebracht hat, als keine andre Stadt der neuern Zeit.Die Nachfolger Zrvingli's in der ersten geistlichenStelle, Bullinger, Cualter , Lavater , waren grofse Ge-lehrte und Schriftsteller; Bullinger schrieb das befsteSchweitzerische Chronicon, Gualther war auch Dichter.
Neben diesen glänzten im XVI. Jahrhundert Conrad
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Cefsner , der gröfste Naturforscher seiner Zeit; Lee-mann , als Astronom; Jos. Simmler , der sein Werkde Republica Helvetiorum nach einem bewunderns-würdig einfachen Plane schrieb; Petrus Martyr , be-rühmter Theologe (s. dessen Lebensbeschr. von Schlos-ser , Heidelb. 1809.); Hans Fiifsli , Haller , Stumpf,schrieben gute Zeitbücher (der erste war zugleich eif-riger Beförderer der Reformation ; Jacob Ruef ( ur-sprünglich aus dem Rheinthal), dtamatischer Dichter;Keller , Dichter und Alterthumsforscher. — Im XVII.Jahrh. dann zeichneten sich aus : der Antistes Breitin-ger (eben sowohl durch seinen Patriotismus als durchseine Kenntnisse); der grofse Orientalist H. Hottinger;Heidegger , Schweitzer, Wolf Ardiiser , und so vieleandre Gelehrte und Schriftsteller. — Das XVIII. Jahr-hundert endlich war noch viel reicher an ausgezeichne-ten Gelehrten aller Art. — Unter die aufgeklärtestenTheologen zählen wir vornehmlich J. J. Zimmermann,J. J. Lavater, den verstorbnen Antistes Ulrich , Jolt.Tobler , in einigen Rücksichten auch den berühmtenJoh. Casp. Lavater und die noch lebenden AntistesHefs und Canonicus Nüscheler. — Unter die Philo-logen: J. J. Breilinger; Steinbruchei; Leonh. Usteri;
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