Waat. 449
Dicht oberhalb Breuil zeigt sich Gneifs mit vielen Gra-naten und stahlblauer Hornblende. Südwestlich vonBreuil ist Spiegel - Blutstein ,• schöner Dolomit mit klei-nen Tremoliten, und mefsinggelben kubischen Schwefel-kiesen. Von Breuil bis Chatilion herrscht im Cervin-thale meistentheils Serpentin, und körniger glimmefi-ger Kalkstein. ( Saussure). — Ueber die geognostischcBeschaffenheit von dem Joche des Matter - Horns insAyas-Thal s. Rose. —- Die beyden Aerme des Vispa-cher-Thales, nämlich das Saafs- und Nicolai-Thal ver-dienen eine genauere geognostischc Untersuchung, alssie bisher gewürdiget worden sind.
Vögliseck, s. Speicher,
Vorder-Rheih-Thal, im K. Bündten, vonReichenau bis Camot 15 St., bis hinten in Cornäraoder Maigels, oder bis auf die Höhe des Crispalt 1$St. lang, zieht von SW. nach NO. Im Rhätischenwird es Surselva, d, i. ob dem. Walde , auch Oberlandgenannt ( s. Oberland , Reichenau, llanz , Trons , Di-sentis , Tavätscher - und Medels - Thal ), Da diesesThal vom Vorder-Rhein (rhätisch: Surselver - Rhein )durchströmt wird, so schien dem V. diese Benennungdie bestimmteste.
IV. *
Waat (der Kanton), auch K. Vaud , und Lemangenannt; einer der gröfsten Kantone der Schweitz, denner enthält 70 -Q Meilen und 144,474 Einwohner, Jot
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