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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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52a Zeller-See.

dem Jura auf dessen südlichen Schichten auiliegt, ist jie(*

weich und untauglich ; in der Höhe enthält er viel S ^ 1

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Kalkspattheile und Versteinerungen, und an einigen J ttS

Orten, wie am Berge de la Tour de la Moliere, ist /««<*

er so hart, dafs Mühlesteine darin gebrochen werden. p,'

Oberhalb Buron , bey Serrnüz und Gresis , findet man yjg-

dünne Schichten sehr schönen getsreiften Gypses zwi- la!

sehen schwefligem Mergel. Diesen letztem Mergella- j ait l

gern verdankt wahrscheinlich das Schwefelbad von y, t \i

Yverdun seine Bestandtheile. Bey Sussevaz findet j(n

man Chamiten und Terebratuliten. Zwischen Yverdun p ar J

und Granson liegen viele Granitblöcke. pinä

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Zeller - See (auch Unter - See genannt). So somiei

nennt man denjenigen Theil des Boden-Sees, welcher läoch'

an der nördlichen Grenze der Schweitz zwischen dem 3 .Jahi

K. Thurgau und Schwaben gelegen, St. von Kon- ud

stanz anfängt, und sich bis Stein nordwestlich, und ßj

bis Zell nördlich ausdehnt, von welchem Städtchen ltn |,

dieser See seinen Namen trägt. Die schweizerischen lohten

Ufer sind sehr lebendig und schön, die deutschen öde.

Von Konstanz nach Zell liegen am schwäbischen Ufer ^

Wollmatingen , IJegnen und Alienspach , und von

Zell nach Stein trifft man Moos, Weiler, Gundelzen ^

und Horn, die Schlösser Geienhofen, Marbach, die

Dörfer Kattenhorn , Wangen, Kloster Oeningen (von ^ ^

Cuno von Oeningen im 965. gestiftet), und Stiegen ^ ^

am Ausflusse des Zellersees. Am schweitzerischen Ufer .