Wrin-Tha£, ein Seitenthal des Longnäz im K;Biindten ( s. Longnäz J.
r.
Y verdun ( deutsch Jfferten ) , Stadt im K. FFaattWirthshäuser: TVilde Mann und Roth-Hans. Ist einheitres, lachendes Städtchen in sehr reizender Lage amNeuchatcler - See, von der Orbe Und Thiele umflossen,die vereinigt sich in den See ergiefsen;
Geschichte. Hier stand das Ebrodunurn derRömer. Die Reste von den Mauern dieses Castri sindin der Gegend der jetzigen Stadt aufgefunden worden,so wie auch eine unter Septimins Severus zu Treyco-vagnes im J. 202. gesetzte Meilensäule, welche in derMauer eines Hauses in der Strafse du Four eingernauertist. In Chavornay , zwischen Yverdun und Orbe, siehetman auch in einer Mauer eine unter Septimins Geta(im Ji 208.) gesetzte Meilensäule. Es gieng nämlicheine grofse römische Heerstrafse von Genf durch Nyon ,Lausanne , Orbe und Ebrodunurn wahrscheinlich überPontarlier, wie noch jetzt, nach Besancon, und vonAvenches traf auch die römische Strafse hier mit jenerzusammen. Diese letztere Strafse gieng gerader, als diejetzige; denn die Entfernung betrug damals 17 römischeMeilen oder 6 Stunden, wie die Meilensäule zu Yverdunzeigt. Im IX; und X. Jahrhundert war Yverdun derHauptort eines Gaues. Nahe bey der Stadt hat maneine schöne Mosaike gefunden , welche aber durch un-geschickte Arbeiter zerbrochen wurde. Zwischen Yver-