Wege- Den Weg über den Bernina in das Pus-klaver - Thal s. unter Bernina.
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Ligusticum peloponnesiacum wächst in der ganzen Schweiiz
nirgends als hier Und bey Morhegno im Vcltlin.
(ieognost. Thatsaclie. Granit, Oneifs, und
Utkalkstein von weifser, bläulicher, und Fleiscbfarbe
streichen durch dieses Thal. Ehe die Felsen, zwischen
denen das enge Brusaska - Thal liegt, durchbrochen
waren, bildete das ganze Pusc/aver - Thäl nur Einen
grofsen See , dessen Tiefe ungeheuer gewesen seyn
mufs, wenn man beobachtet, dafs seit Jahrtausenden von
allen Seiten der Felsen Trümmer und Schutt herabge-
f'iihrt worden sind, und die Tiefe des noch jetzt be-st
stehenden Sees doch so aufserordentlicb ist.
Mineralogie. Ehedem wurden in diesem ThalBergwerke betiieben. Im J. 1201. verlieb Egeno, Grafvon Malsch (welcher vom Stifte Chur Pusclav undBormio zu Lehn hatte) dem Lanlranco del Pesc auf20 Jaine den halben G.enufs alles Berg~ und Erzwerhs ,welches in dem Pusclav gefunden sey , oder noch ge-funden würde; und im J. 1239. trat llartyrich TonMatsch seine Erzgruben in Pusclav an seinen VetterGebhard und Konrad im Veltlin ab.
R.
Rag atz, im K. St. Gallen, in der LandschaftSargans, ein Flecken an der grofsen Landstrafse aus