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ZÜRICH.
angesehenste Staatsmann und reichste Bürger der ,lf
Schweitz , dessen durch Partheywuth herbeygeführtesschmahliges Ende unter Henkersbeil am 6 . April 1489. ^
seine Geschichte nur desto merkwürdiger macht * *). Im ,#1
Anfänge des XVI. Jahrhunderts erscheint hier UlrichZn' ; ngli , dieser aufserordentliche Mann, welcher mit ^
den Kenntnissen eines Gelehrten die Einsichten, die ^
Weltklugheit und Gewandheit eines Staatsmannes ver- M
band , und mit dem seltnen Muthe einer tugendhaftenSeele, welche Wahrheit, Vernunft und Würde der 4 *
Menschheit heilig hält, die religiöse Reformation hier ®>‘
im J. 1519. begann (s. TVildhaus und Kappel Zü- m
rieh geniefst den Ruhm, die edeln Bemühungen dieses Mo
grofsen Mannes auf alle Art unterstützt, und zur Be- iS
förderung der Geistesfreyheit in der Schweitz wesent- im 6
lieh beygetragen zn haben. 6tfed
Neueste Geschichte. Während des letzten Ufa,
Krieges befand sich die Stadt Zürich stets in den gröfs- Ju r
seinem Kriege gegen den Kaiser zu Hülfe gesandt vonden sieben alten Kantonen. JKaldmann vollendete desChurfürsten Sieg hey Seltenheim im J. 1462., wo dreyFürsten seine Gefangnen wurden. Im J. 1468* erscheintTFaldmann als Liauptmann der Spiefse in dem Kriegegegen Oesterreich hey der Belagerung von fj'aldshutund von 1474. an glänzt er in dem Burgundischcn Kriegeganz besonders hervor.
*) S H. H. Füfsly’s Ritter Johann Waldmann u s. w. Zü-rich 1780.. und Müllers Geschichte 11. s. w. V. Th.S. 365 —- 4 rh. — Waldmanns Leichnam war int J.1646. in seinem Grabe zum Fraumünster noch ganz un-verwes’t.
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