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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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sahen. Andere Züge von der Grausamkeit und Par-theywuth in diesem Bürgerkriege sehe man unter demArt. Greifensee. Zürich wurde nun zehn Wochen aufsstrengste belagert, während welcher Zeit die Eidgenos -sen gegen das Heer der Franzosen, welches KönigKarl VII. gegen die Schweitz gesandt hatte, zu Sc.Jacob bey Basel die ewig denkwürdige Schlacht foch-ten (s. Basel). Der Bürgerkrieg währte noch einigeJahre, bis 1450. der Friede hergcstellt wurde, vermit-telst welchem der Bund Zürichs mit Oesterreich ver-nichtet, und Zürich wieder zur Eidgenossenschaft tre-ten mufste ( s. Constanz , Lindau). Auf der grofsenTagsatzung zu Zürich im Jenner 1474. wurde der Bur-gundische Krieg beschlossen, indem die Eidgenossen mitOesterreich einen ewigen Frieden machten, und gegeneine Summe von 150,000 Gld. alle Ansprüche auf Hoch-burgund zu Gunsten Erzherzogs Maximilians undMaria , seiner Gemahlin, entsagten. Es waren hier dieGesandten der acht alten Kantone, ihrer Bundesgenos-sen in der Schweitz und Elsafs, des Königs von Frank-reich, des Kaisers, der Erzherzoge, der Herzog Renatvon Lothringen, Erzbischof von Besancon, eine grofseZahl Grafen, Herren und Ritter, so dafs gewöhnlich400 Männer die Sitzungen der Versammlung besuch-ten. Vom J. 1483. stand an der Spitze dieses Frey-staats als Bürgermeister der grofse Feldherr JohannJValdmann *) ( s. Baar , Granson und Murten ), der

*) Pt'aldmann wurde als Hauptmann von 2000 Schweitzernim J, 1462. dem Churfürst von der Pfalz Friedrich in