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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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ZÜRICH.

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geführt, und. im J. 697. erbaute Ruprecht , fränkischerGrofser in dem allemannischen Ilelvetien und Besitzervon Gütern am AIbis, auf einem Hügel zu Zürich dasCrofs-Münster, welches unter Carl dem Crossen sehrbegabet wurde. Im J. 885 - erbauten Hildsgarde undBertha, Töchter des Königs Ludewigs der Ostfranken,Urenkelinnen Carl des Grofsen, am linken Ufer der[Jrnmat , das Frauen - Münster , welches sehr grofsesAnsehen gewann, als Regulinde (Tochter des erstenbekannten Grafen von Nellenburg , Witwe des erstenund zweyten, Schwiegermutter des dritten, Mutter desvierten, und Crofsmutter des fünften Herzogs von Schwa-ben ) im J. 948. Aebtissin desselben wurde. In Urkun-den vom J. 929 . heifst Zürich schon Civitas Turegumund Turicum , in der Landessprache Turek und Turik ;und vor Ende dieses Jahrhunderts war sie eine der be-'rühmten Reichsmünzstädte, welche daraus, dafs sie ander Handelsstrafse zwischen Deutschland, Burgund undItalien lag, grofse Vortheile zog. W ährend dieser Zeitentstand die grofse und kleine Stadt, und beyde Theilewurden mit einer Mauer umgeben. Sie arbeitete sichimmer mehr zur Freyheit emper, wurde im J. rar8. zurfreyen Reichsstadt erklärt, schlofs zu ihrer Sicherheitihr erstes Bünduifs im J. 1251 . mit den drey Wald-städten Uri, Schwytz , und Unterwalden , und wählteden Graf Rudolph von Habsburg (nachmaligen Kaiser)zu ihrem Ilauptmann, mit dessen Hülfe sie bald nach-her alle feindliche Burgen in ihrer Nachbarschaft ero-berte und zerstörte. Gewerbe, Wohlstand, freyere Denk-