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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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Hütli i St., die eigentliche Thalebne aber nur ^ St.breit und wird von Bergreihen eingeschlossen, die sich12- 1500 F. über den See erheben. Die gröfste Hälfteder Stadt am Fufse des Zürcher- und Susen- Bergs,und die kleine Stadt an dem Hügel der Peters- Kircheund des Linden-Hofes haben viele ansteigende Stra-fsen ; nur die Vorstädte Thalacker und Stadelhofen lie-gen ganz wagrecht; drey Brücken, wovon nur eine fürWagen, verbinden beyde Tlieile der Stadt.

Geschichte. Zur Zeit der Römer stand hier einOrt, Thuricum *) genannt. Dieses erhellt aus einemrömischen Denkmal, welches man im J. 1747- innerhalbder jetzigen Stadt fand, und auf der Stadtbibliothekaufbewahrt wird. In den JJ. 1766. und 1787. grubman auf dem Münsterhofe und am Eingänge des SpithalsGräber mit Gefäfsen voll Münzen von Vespasian aus.Von Tespasians Regierung an hob sich Thuricum , undwurde eine Zollstadt, welche auch die Römer Statiorjuadragesima Calliarum nannten. Im V. Jahrhundertzerstörten sie die Allemannen; sie ward bald nachher,unter dem Namen Casteilum Turegum , wieder aufge-baut, und gehörte unter der fränkischen Herrschaft zumHerzogthum Allemannien , und besonders zum PagusTurigavi oder Thurgoviae. Mit Anfang des VII. Jahr-hunderts ward in dieser Gegend das Christenthum ein-

*) Nicht Tigurum , wie man immer geglaubt hat. WelchenTheil llelvetiens der Pagus Tigurinus, wovon Caesar,Stralo und andre sprechen, eigentlich ausgemacht hake,ist noch unentschieden.