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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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528 ZOFINGEN.

Dienste Oesterreichs thaten, bey welchen sie sich öfters $

durch die höchste Tapferkeit auszeichneten, wie der 5 ***

Schultheifs Nikolas Thut in der Schlacht von Sempach ^

1386. Als die Eidgenossen auf Befehl des Königs Sig- ^

mimd in der Kirchen-Versammlung zu Konstanz im J. lin®

1415. dem in die Acht und Bann gethanen Herzog 1

Friedrich von Oesterreich den Krieg erklärten, wurdeZofingen von den Bernern belagert, denen es sich er- G>®

gab. Seitdem war es eine Munizipalstadt mit vielen litt

Freylieiten in dem K. Bern; seit 1798. macht sie einen is

Theil des K. Aargau aus*

Merkwürdigkeiten. Das Städtchen zeichnet sich Aardurch den lebhaftesten Erwerbs - Fabriken- und Handels- HB.geist aus. Leinewandbleichen, Leinen- Seiden- und Halb- jördl,seiden-Band-Fabriken, Zitz- und Kattun-Druckereyen J(wr,u. s. w. Die Wiesenwässerung wird hier im vollkom- jjg j,mensten Grade ausgeübt. Sehenswerth die Stadtbiblio-thek, welche im J. 1693. angelegt wurde, ein vortrefliches y,

Münzkabinet und merkwürdige Briefe der Schweitzer-Re- ^ ^

formatoren und das Künstlerbuch enthalt. Die helvetische ^

Gesellschaft (s. Olten) begann wieder in Zofingen am 1. ^

Jun. i 8 ° 7 « Dr. Suter, botanischer Schriftsteller und Arzt ^zu Bern, ist von hier. Nahe bey Zofingen standen auf - jjyHügeln die vier Burgen, JVyken genannt, von denen 1415*

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zwey eingenommen und gebrochen wurden. Zu Culm,

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2 St. von Zofingen, entdeckte man 1 JS 8 - ein römisches ^

hager der XXI. Legion auf dem Mauerhubel , welcher l fl

das Thal und den Eingang in dasselbe beherrschte. SiSchmidt de Rossan Description des Antiquites decouver-

1 Ce

tes ä Culm. In dem Boo - W'alde bey Zofingen stehen