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Dienste Oesterreichs thaten, bey welchen sie sich öfters $
durch die höchste Tapferkeit auszeichneten, wie der 5 ***
Schultheifs Nikolas Thut in der Schlacht von Sempach ^
1386. Als die Eidgenossen auf Befehl des Königs Sig- ^
mimd in der Kirchen-Versammlung zu Konstanz im J. lin®
1415. dem in die Acht und Bann gethanen Herzog 1
Friedrich von Oesterreich den Krieg erklärten, wurdeZofingen von den Bernern belagert, denen es sich er- G>®
gab. Seitdem war es eine Munizipalstadt mit vielen litt
Freylieiten in dem K. Bern; seit 1798. macht sie einen is
Theil des K. Aargau aus*
Merkwürdigkeiten. Das Städtchen zeichnet sich Aardurch den lebhaftesten Erwerbs - Fabriken- und Handels- HB.geist aus. Leinewandbleichen, Leinen- Seiden- und Halb- jördl,seiden-Band-Fabriken, Zitz- und Kattun-Druckereyen J(wr,u. s. w. — Die Wiesenwässerung wird hier im vollkom- jjg j,mensten Grade ausgeübt. — Sehenswerth die Stadtbiblio-thek, welche im J. 1693. angelegt wurde, ein vortrefliches y, „
Münzkabinet und merkwürdige Briefe der Schweitzer-Re- ^ ^
formatoren und das Künstlerbuch enthalt. Die helvetische ^
Gesellschaft (s. Olten) begann wieder in Zofingen am 1. ^
Jun. i 8 ° 7 « Dr. Suter, botanischer Schriftsteller und Arzt ^ ■zu Bern, ist von hier.— Nahe bey Zofingen standen auf - jjyHügeln die vier Burgen, JVyken genannt, von denen 1415* —
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zwey eingenommen und gebrochen wurden. — Zu Culm,
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2 St. von Zofingen, entdeckte man 1 JS 8 - ein römisches ^
hager der XXI. Legion auf dem Mauerhubel , welcher l fl
das Thal und den Eingang in dasselbe beherrschte. SiSchmidt de Rossan Description des Antiquites decouver-
1 Ce
tes ä Culm. In dem Boo - W'alde bey Zofingen stehen