gelassen worden war , ganz unvermutliet überfallen.Die Schweitzer bahnten sich den Weg zum Schlofs,dessen Fallbrücke Hans Müller aus Bern behauptete.Romont drohte und forderte auf. Die Bürger fülltendie Gräben mit Stroh und zündeten es an. Die Schwei-tzer machten einen Ausfall, Romont ward ,verwundet,und seine Leute flohen. In diesem Augenblick kamden Eidgenossen Verstärkung zu, und nun ergriffenalle Bürger die Flucht. Die Schweitzer zündeten zurBestrafung die Vorstädte und das Schlofs an , undschlugen sich nach Granson durch das Heer Karl desKühnen , welches schon alle Dörfer besetzt hatte.( S. Granson
Merkwürdigkeiten. Das Schlofs, im XII. Jahr-hundert gebaut , wird von der Unterrichts - AnstaltPestalozzis bewohnt. — Stadtbibliothek, wo einigewenige römische Alterthümer, und das Naturalien-Ka-binett des Hr. Bertrand. Einst berühmte Druckereyen,aus denen seit Anfang des XVII. Jahrhunderts grofsefranzösische Werke hervorgegangen sind. Die Einwoh-ner zeichnen sich durch Liebe zu den Wissenschaften,durch gute Erziehung und feine gesellschaftliche Sittenaus, weswegen sich hier oft Fremde aufhalten. Auchgieht es hier mehrere Privat - Erziehungs - Anstalten.Wenig Kunstfleifs, und Handlung. Das Städtchen wirddurch die Pestalozzische Anstalt und die grofse MengeFremde, welche deswegen hieher kommen, sehr belebt.Die Fracht- und Handelsstrafse zwischen Basel , Genf ,Piemont und dem mittäglichen Frankreich geht über