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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
Seite
503
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Winterthur.

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Oesterreich von neuem, litt sehr viel bey den Kriegendesselben mit den Eidgenossen , besonders wahrend sieim J. 1460. von den Schweitzern belagert wurde, wobeyalle Einwohner, selbst Weiber und Kinder, aufseror-dentliche Beweise von Mutli und Aufopferung gaben.Im J. 1467. wurde Vf'interthur von dem ErzherzogSigmund dem K. Zürich für 10,000 Gl. verpfändet.

Merkwürdigkeiten. Bibliothek; dort beträcht-liche aus 4°oo Stück bestehende Sammlung römischerMünzen, Medaillen und geschnittner Steine, welche allein der Gegend der Stadt und des Dorfes Ober-Win-terthur gefunden worden sind. Eine Vögel und Fisch-Sammlung , durch Kunst dem Leben so gut wie möglich,nachgebildet, nebst vielen physikalischen Instrumenten beydem verdienstvollen und gelehrten H. Doktor Ziegler.Der Wiesen und Weifibau wird um die Stadt sehr gutbetrieben. Seit der Annahme der Reformation haben sichdie Einwohner von Winterthur durch Kunstfleifs man-cherley Art, durch ihre Liebe zu den Wissenschaften unddurch berühmte Männer ausgezeichnet. Fabriken vonMoufselin, Zitz und Kattun-Druckereyen schon längst,und seit kurzem eine durch Wasser getriebne Bantnwoll-Spinnmascliine an der fs. eine von Dr. Ziegler an-gelegte ansehnliche Fabrik von Vitriolöl, TauchendemSalzgeist, cyprischem Vitriol, Alaun, grünen Farbenund Glaubersalz. Buchhandlung und Druckercy hier.Nicht weit von VVinterthur das hohrli - Bad, und dasuralte Schlofs Kyburg, ehmaliger Stammsitz eines sehrmächtigen Geschlechts (s. Kyhurg ).