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Winterthur.
den ist, und in dessen Nähe man Gewölber gefundenhat, die für Bäder gehalten werden , und wo vielerömische Münzen, Bildnisse und andere Sachen ausge-graben worden sind, welche gröfstentbeils in der Bib-liothek zu Winterthur aufbewahrt werden. Von Vita-durum gieng ein Weg über Kloten und Buchs, woauch römische Alterthümer gefunden sind, nach Baden ,PVindisch und über den Vocetius (Botzberg) nachAugst bey Basel, und auf der andern Seite durch Pfynnach Stein und Konstanz , Arbon und Bregenz amBoden - See.
Geschichte. Am Ende des IX. Jahrhunderts lie-ferte bey dem alten Vitodurum, nicht weit von Kyburg,Rudolf II., König von Burgund, dem neu entstandnenHerzog von Schwaben Burhard eine Schlacht, welcheletztrer gewann. — Zu Tofs , ^ St. von Winterthur ,erlitten die Zürcher im J. 1292. von den Oesterreichernunter Anführung des Herzog Aibrechts die härtesteNiederlage, welche sie je in allen ihren Kriegen erfah-ren haben , durch unerwartete List. In der erstenHälfte des XI. Jahrhunderts erscheinen Grafen vonWinterthur, deren Erben die Grafen von Kyburgwaren, von denen Graf Hartmann die Stadt Winter-thur im J. 1180. erbauen liefs, und zur Hauptstadtvon ganz Thurgau machte , welches er beherrschte.(S. Kyburg). Im XIII. Jahrhundert fiel sie an denGraf Rudolph von Habsburg, und blieb unter denHerzogeö von Oesterreich bis i 4 1 5 -> wo sie zur Reichs-stadt erklärt wurde; sie huldigte aber im J. 1443,
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