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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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send Franzosen geblieben seyn. Einige hundert alteund junge Kretins wurden zu Martinach und Sittenu. s. w. niedergehauen. So erlagen die muthvollenOber - VFalliser der französischen Uebermacht, welchehier, wie in Unterwalden, alle Greuel und die un-glaublichsten Verwüstungen angerichtet hatten. SiebenDörfer wurden ganz vertilgt, und in dem einzigen Be-zirk Leuk 571 Wohnungen eingeäschert. WochenlangePlünderungen, Kriegsforderungen aller Art, Viehsterben,Seuchen unter den Einwohnern und Hungertod warendie Züge des jammervollen Gemäldes von Wallis indieser Zeit. Das Elend von ganz Ober-FFallis erstiegden höchsten Grad, und ohne die aufserordentlichstenUnterstützungen an Geld und Nahrungsmitteln von Sei-ten der helvetischen Regierung hätte der Hunger einenweiten Kirchhof aus Ober - EVallis gemacht*). Vondieser Zeit an blieben die Franzosen in FUatlis , schal-teten hier wie Gebieter, bedrückten im J. ißor. die un-glücklichen Einwohner auf alle Art, um sie zu einemVereinigungs - Gesuche mit Frankreich zu zwingen,trennten endlich das Land wider den einhelligsten undlautesten Willen des ganzen Volks eigenmächtig vonder Schweitz, und schrieben im J. Z803. ihm eine eigeneneue Verfassung vor.

Pflanzen. Kein Theil der Schweitz ist so reichan den seltensten Pflanzen, sowohl der Länder des Nord-

*) S. Friederike Bruns Episoden aus Reisen durch Deutsch-land und die Schweitz, in den JJ. 1801rgo 5, Zürich

1806. S. afti.