nannten. Unter -TVallis wurde von Vögten der Ober-Walliser und des Bischofs regiert und verwaltet. Jederder sieben Zehnten hatte seine eignen Gesetze, welchenoch nie durch den Druck bekannt gemacht wordensind. — Im J. 1536. eroberte Wallis das Savoyischevon Maurice an bis Thonon am Genfer- See, und bliebin Besitz dieses Landstriches bis im J. 1568., wo esdenselben bis nach St, Gingoulph an den Herzog zu-rückgab.
Neueste Geschichte. Die Ober - Walliser vii-dersetzen sich im May 1798- den Befehlen der fran-zösischen Gewalthaber in der Schweitz; liefern Ge-fechte an der Marge; unterwerfen sich, nachdem Sit-ten mit Sturm erobert wird, und treten, als ein besond-rer Kanton, der Einheitsverfassung der Schrreitz bey.Im J. 1799., als die Franzosen in Deutschland undItalien gegen die Oesterreicher so unglücklish waren,bricht in Ober-Wallis ein Aufstand zu derselben Zeitaus, als auch in Graubiindten und in Uri dasselbe ge-schah. Am 11. May erschienen die Oesterreicher überden Simplon in Brieg, Die blutigsten Gefechte zwi-schen den Ober-Wallisern und Franzosen am 17. Maybey Varanne in Unter - Wallis ; die folgenden Tagezwischen Faxen und Leuker - Bäder, den 28. May beyLösch , den 1. Juni bey Naters und Mörell , den 17.Juli bey Naters , den 81 13. un d 14. August bey Mö-rell und Rosenfeld; den 15. August erobern die Fran-zosen den Simplon , und den 17. die Furka. In die-sen Gefechten sollen 7-800 Walliser und mehrere tau-