bey Bern und Savoyen fand. Der Krieg dauerte vondem J. 1414. bis 1420., während welchen die Ober-'WaHiscr von Goms , Brieg und Visp einen Bund mitden KK. Uri , Unterwalden und Luzern schlossen, undsich völlige Frcyheit und Unabhängigkeit errangen. Bistum S. 1473 . bildete ganz Ober - Wallis, von der Furcabis Sitten einen Freystaat, welcher sich genau an dieEidgenossenschaft durch Bündnisse anschlofs. Wallisschlofs unter dem Bischof / Falt er uf der Fltie mitBern und den Eidgenossen im J. 1474. ein ewiges Bünd-nifs. Am 12. Nov. 14 75 - brachen der Herzog von Sa-voyen und Bischof von Genf mit 10,000 M. ins Ober-Walfis ein, um die Eidgenossen, welche damals gegen
Herzog von Burgund und Graf von Romont, Herren derI
Waat, im Kriege lagen, von allen Seiten anzufallen.Ein schneller Volksaufbruch von 4000 FVallisern und3000 Bernern über den Sanetsch eilten nach Sitten , woam 13. November die Savoyarden mit einem Verlustvon 1300 M. geschlagen wurden. In den folgendenTagen eroberten die Walliser ganz Unter - Wallis mit17 Schlössern, und blieben von dieser Zeit an in stetemBesitz dieser grofsen Landschaft, deren Einwohner bis1798. Unterthanen der Ober-Walliser blieben. Wegendieser grofsen Erweiterung des Landes blieb der 13.November ein Landesfest der lUalliser. Von dieserZeit an erschienen die Ober -TValliser in der Reiheselbstständiger Völker, welche durch ihre nahe Verbin-dung mit den Eidgenossen stets als Schweitzer betrach-tet, aber als ein unabhängiger Freystaat, so wie Grau-