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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Wallis. 477

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iucus (filleneuve), Viviscuin (pevay), den See Bro-magus (Lac de Bray) vorbey, durch Minidunum (Mou-donj, Aventicum (Avenche), Petenisca (nahe bey Biel),von hier theils durch Castrum Solodururn (Solothurn),Olea (Ulten ), Vindonissa ( Windisch ) , Vitodurum(Winterthur), und Brigantia (Bregenz) nach dem süd-lichen Deutschland, theils durch das Felsenloch Pierrepertids , durch das Münster- Thal nach Augusta Raura-corum (Augst bey Basel), und von hier weiter nachDeutschland. Im Anfänge des V. Jahrhunderts wurdeden Römern die Herrschaft über Wallis von den Bur-gundern , und diesen im VII. Jahrhundert von denFranken entrissen. Seit dieser Zeit wird es Vallesia ,Pagus Wdldensis , Thal-Gau genannt. Nach Erlö-schung der Karolinger kaiu Wallis im IX. Jahrhun-dert an das zyveyte burgundische , und im XI. Jahr-hundert ans deutsche Reich. Während diesem Wechselhatte sich ein zahlreicher Adel und mit diesem die Feu-dalität in Wallis festgesetzt, und die Gewalt des Bi-schofs war sehr angewachsen. Kaiser Konrad II. über-liefs irn J. 1035. Unter - W'aliis dem Graf Humbertvon Savoyen , vermehrte die Gewalt des Bischofs inOber- Wallis , und setzte den Herzog von Zähringenzum Reichsvogt des Ober-Wallis. Von dieser Epochebis ins XIV. Jahrhundert unaufhörlicher Kampf desBischofs und des Adels, theils unter einander, theilsgegen den Grafen von Savoyen und andere benachbarteMächtige. Im Anfänge des XV. Jahrhunderts erhob sichdas Volk gegen den Druck des Bischofs, welcher Hüif»