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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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47 a Wallis.

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Martinach bis St. Gingoulph an der Grenze 6-7 St. * |

also 55-36 Stunden lang. Die Breite des Hauptthaies

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ist an wenigen Orten 1 St. Allein- die Breite des gan- ~ "

zen Landes beträgt io- 16 Stunden; denn in die süd- ^

liehe Gebirgskette drängen sich 13 bewohnte Thäler

(wovon viere jo Stunden lang sind), und in die nörd- e#l(ö

liehe Gebirgskette 3 ebenfalls bewohnte Thäler hinein, * ^

ohne die andern zu rechnen, welche unbewohnt sind,

Das Hauptthal steigt von dem Genfer -Siet bis an den

Fufs der Furha , wo die Rhone entspringt, 4366 Fufs, W*

lieber den Ursprung und Lauf der Rhone s. die Art. tt>(

Furha und Rhone, An allen Seiten ist Wallis von den

höchsten Gebirgen umgeben , und der einzige ebne Du >

Eingang in dasselbe bey der Klause zu St, Maurice ia 1

ist so enge, dafs nur die Rhone Raum findet, zwischen jed

den steilen Wanden des Dent de Morcle und Dent de atc

Midi durehzufiiefsen, und dafs hier vermittelst des t kj

Brüken-Thores das ganze Walliser - Land verschlossen

wird. Die beyden Felsenketten, zwischen denen Wallis

liegt, sind, nächst dem Montblanc, die höchsten in JjjJ,

den Alpen. Die unzähligen Hörner derselben erbeben t ,

sich 8 -t 4 i 58 o Fufs übers Meer, und ihre Einsattlun- ^

gen oder Joche ( Col im franz.), durch welche ge- ^

triebne Pässe führen, liegen alle in der Höhen-Linie ^

zwischen 6000 und to ,284 Fufs. Auf der südlichen ^

und nördlichen Kette lasten die gröisten, ausgedehnte- ^ j

sten und ungeheuersten Gletscher und Eismeere der _

Li

ganzen Schweitz, und in dem Unter - FVallis von Sit- ^

ten nach Fouly herrscht des Sommers eine Hitze von .

1,1 lic