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und Wald umgeben; in dessen Mitte eine Insel mitBäumen bewachsen; hinter dem See ein Wasseifall,und oberhalb demselben ein y* Stunden langes Thal,in welchem zwey kleine forellenreiche Seen, die bis imJulius zugefroren bleibcff, und Sennhütten; aus diesemThale führt ein Fufspfad über Felsen ins Ser/z/’f-Thalim R. Glarus . — In einem Horn des Mürtschen -Stocks ist ein grofses Loch, durch welches zuweilendie Sonne auf den See scheint; am Fufse dieses Hornsliegen auf einer Alp zwey kleine fischreiche Seen,Thal - und Spanegg-See genannt. Nur Gemsjägerkönnen den Mürtschen- Stock erklimmen, auf dem sichviele Gemsen aufhalten. Der £/?o/z-Bach, welcher aufden Alpen des Mürtschen entspringt, fällt in denA/«r£-Bach *). — Von Müllihorn geht eine Strafseüber den Kerenzer - Berg nach Mollis und Glarus;
*) Ein Gemsjäger Joseph Schorer aus Ammon, entdecktevor wenigen Jahren an den "Wänden des Mürtschen dasNest eines Lämmer-Geyers. Nachdem er das Männchenerschossen hatte, klimmt er unbeschuhet, um sich mitden Zehen besser an die kurzen Felsvorsprünge haltenzu können, aufwärts nach dem Nest. In dem Augenblick,wie er, über Abgründe schwebend, und den Rücken festangolebnt, mit dem linken Arm über sieb aus dem Nestdie 4 jungen Geyer fassen will, stöfst mit schrecklicherWuth das Weibchen aus der Luft auf ihn herab, hautseine Krallen in dessen Lenden, und verwundet ihn inden linken Arm mit dem Schnabel* Der Jäger, welcherdurch heftige Bewegung oder Wendung leicht in denAbgrund stürzen konnte, verlor die Gegenwart dos Gei-stes nicht. Er blich unbeweglich stehen, legte seineFlinte, welche er in der rechten Hand hielt, an die