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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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464 Wallenstadtkr-Sf.e.

(Man s. den Art. Wesen über den Grund der Heber- $

«chwemmungen an seinen östlichen und westlichen w

Ufern). Der See friert nie zu. Er ist fischreich, und ®

der Lachsfang sehr beträchtlich; die Lachse steigen aus $

dem See durfch die Seez bis ins Weifstannen - Thal, i 151

und man fängt sie zu 20-30 Pf. schwer. Auch der 1

Salmo salvelinus, Röteln , welcher so sehr geschätzt kV

wird, lebt in diesem See. »0

Schiffahrt über diesen See. Dieser See ist m

wegen seiner gefährlichen Schiffahrt in sehr übelm Ruf, si

aber eben so mit Unrecht, wie der Luzerner - See. f

Freylich kann man nur zu Wallenstadt , Wesen , /;

MüLli - Horn , und von da südwärts an einigen Stellen, 10

an der ganzen Nordseite aber nirgends, als zu Quin j

ten , anlanden; deswegen ist die Gefahr wirklich sehr B

grofs, wenn man von schrecklichen Ungewittern uud ,,

Stürmen in der Nähe der gräfslichen und senkrecht inden See fallenden Felsen überfallen wird. Allein die

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Winde beobachten auf diesem, wie auf allen Seen,welche am nördlichen und südlichen Fufse der Alpenjn der Richtung eines Qucrthales liegen, eine gewisseRegelmäfsigkeit, welche der Reisende benutzen kann.Nämlich : Es blasen während den schönen Sommermo-

naten , wenn nicht gerade Ungewitter und Nordwindeeine Störung verursachen, vor und nach SonnenaufgangAlpenwinde bergab, welches auf dem Wallen-See einOstwind wird; von 9 bis 12 Uhr wird Windstille;Nachmittags erhebt sich ein gelinder Westwind, undbey Sonnenuntergang bläst wieder der Alpen- oder

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