W ALLENST ADTER-SeB. 463
Kuhfirsten durch, nach Wildhaus im Toggenburg,Ein andrer Pfad südwärts ins Sernfitthal des K. Glarus.
Pflanzen.
Bey Wallen Stadt wachsen : Cyclamen europaeum
(Schweinsb ro d), eine Heine Pflanze mit eigenthüiuli-eher Blume. Arundo phragmites (Bohr) in grofsrr Menge.Die Cegcnd ist reich an Sumpf- und solchen Pflanzen, dionur in warmem Klimaten leben; denn die Nordwinde sindabgehalten.
Wsuebstadtm-Ssi fWallen-See *), rhät.Lac de la Riva , Lacus ripanus) , 4 St. lang, kaum1 St. breit, fast überall 4-500 F. tief; liegt in derRichtung von W. nach O. und ist an diesen beydeuSeiten offen, aber süd- und nordwärts von steilen,nackten, zerrifsnen, gegen fiooo F. über die Seeflächeerhabnen Felsen ummauert, welche nur an der Südseite,vom Multi- Horn nach Wallenstadt zu, milder und mitWäldern und Wiesen bedeckt sind. Eine Menge Bäche,unter denen die Sees aus dem Weifistannen-Thal derstärkste ist, führen dem See alle Gewässer aus einemGebirgsbezirke von 12 St. LäDge' und 4-5 St. Breitezu. An seinem westlichen Ende tritt die Mag heraus.
*) Diese Benennung schreibt sich aus dem III-V. Jahrhun-,derte her, als die deutschen Völker in diese Gegenden,■welche von Rhätiern bewohnt waren, vordrangen. DieRhätier wurden von den Deutschen Realen, dieser See,welcher an der Grenze ihres Gebiets lag, Walen-See,und der erste beträchtliche Ort Walen - Stadt beirannt.Das umständlichere hierüber s. man S. i 36 . des 11 , Th.von Ebel’s Schilderung der Gebirgsvblker.