Stadt. Im J. 1378* kaufte sich TVäggis von vielenLasten los, und schlofs einen Bund mit den drey Wald-städten, Schwytz, Uri und Unterwalden. Im J. 1431.entstanden Zwistigkeiten zwischen IVäggis und Luzern ,welche nur durch die Vermittlung aller Eidgenossen ver-glichen werden konnten. Ohnerachtet die JYäggiserUntcrthanen von Luzern waren, so zogen sie doch nurunter den Bannern des K. Schwytz in Krieg.
Schlammstrom. Ein Theil des schönen Wäggiswurde im Juli 1795. von einem Schlammstrome des Rigiverschüttet und in den See geführt. Schon im Frühlingspaltete an der Westseite des Bergs, an dem unterstenDrittheil seiner Höhe, die Erdlage, wo man eine rotheWand sieht. In der Nacht des 15. Juli kündigte sichder Schlammstrom durch ein unbekanntes Getöse an,und wurde durch eine Vertiefung eine Zeitlang aufgehal-ten. Bey anbrechendem Tage sahen die Einwohnereinen dicken rothen Schlamm viele Klaftern hoch inder Breite einer Viertelstunde gegen das Dorf aurücken.Während 14 Tagen ftofs derselbe langsam dem Seezu, so dafs man Zeit hätte, alle bewegliche Habe zuretten ; aber eine Menge Häuser und der befsten Grund-stücke wurden in dem Schlamm und Schutt begraben.Merkwürdig ist, dafs an der Nordseite des Rigi beyImmensee, zur selbigen Zeit ein gewaltiger Spalt ent-stand , und die dortige Gegend mit ähnlichem .Unglückbedrohet wurde,— Oberhalb Fiznau liegen die HöhlenBruder- Balm, PValdis - Balm und Dreck- Balm. ->Wege. Von Wäggis auf den Rigi 3 St. ein guterWeg, bey dem Schwester-‘Rom vorbey (s. Rigi), Von