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WadenschWEil.
W a d e n s c h w e i l , grofses Dorf am westlichen Uferdes Zürcher- Sees. Hier war die Stammburg der Edlenvon Eschenbach-Wädenschweil, von denen Walter imJ. 1223. Schultheifs von Bern war. Dieses Geschlechtverkaufte die Herrschaft Wädenschweil, in welcher Rich-terschweil mitinbegriffen war, im J. 1287. an den Johan-niterorden, und dieser wieder im J. 1549. an die StadtZürich. In einem offnen Lusthause nahe bey dem ehma-ligen landvögtlichen Schlosse eine aufserordentlich schöneAussicht. — Hier war in den J. 1646. und 1804. derMittelpunkt eines Volksaufstandes, welcher mehrereEinwohner aufs Blutgerüst führte. In den ersten Tagender letztem Unruhen wurde das schöne Schlofsgebäudedurch den zwecklosesten Frevel in Brand gesteckt. Ge-gen Ende des XVIII. Jahrhunderts war Wädenschweil einsder reichsten Dörfer der Schweitz, wo Lesebibliothekenwaren, im Winter Konzerte gespielt wurden u. s. w.und befindet sich auch jetzt noch durch die Industrieseiner Einwohner in zunehmendem Wohlstände u. Flor.
Waggis, Dorf iin K. Luzern, am südwestlichenFufse des Rigi und am Ufer des Luzerneb-Sees , ge-niefst eines äufserst milden und fruchtbaren Klima’s nndeiner herrlichen Lage. Die Nordwinde sind abgehalten,und Kastanien- Mandel- und Feigenbäume wachsen hier(s. Rigi, den Art. Pßanzen').
Geschichte. Wäggis gehörte dem Kloster Pfef-fers, von welchem cs die von Ranstein, und alsdannim J. 1342. die von Hertenstein zu Lehn trugen, wel-ches Geschlecht schon 1199. vorkömmt. Der Raths-herr Hertenstein Zu Luzern verkaufte sein Lehn an die