Druckschrift 
4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
Seite
458
Einzelbild herunterladen
 

Wäggis kann man sich nach allen Seiten über den Seewenden (s. Luzerner-See).

Waoci-Thai (Ff'äggis- Thal) , im K. Schwytz,von der Aa durchflossen, öfnet sich nicht weit vonLachen am Zürcher-See, und zieht 4 St. lang süd-wärts zwischen hohen Gebirgen nach dem K. Glarus;ist Alpenland und wird von zwey Gemeinden bewohnt.Viele nach Norden steil abgerifsne Felsen erheben sichaus diesem Thale, die man in der nördlichen Schweitzsehr deutlich sieht, und PVäggi- Stöcke nennt. DerTYäggi oder FViggis , ein Nachbar des Glärnisch,6.985 F. übers Meer, steht ganz im Hintergründe desThaies, ßey der Sennt.ütte Sattel-Eck., im Langen-Lainbach am Kleinen Aubrig , sieht man von O. nachS. den Ktipfi- Berg, den Grojsen Aubrig , den Niefs-Eck, Zindeln , Nederten und Scharten; gegen SW»den Diethelm auch Fluberig genannt, und Saajsberg.

Wege. Aus diesem Thale führen Fufswege nachNäfels und ins Klönthal im K. Glarus, und über denKleinen Aubrig und durch Schönenbühel ins SiAZ-ThalHach Einsiedeln, Auf der Höhe des Passes nach demKlönthal ist die Ansicht des Glärnisch und seinerNachbarn merkwürdig.

Geognost. Beschaffenheit. Die Nagelfiue-Kette zieht von NO. nach SW. durch das Wäggi-Thal, und legt sich an die Kalkfelsen an, welche imsüdlichen Theile des Thaies stehen. Der Kleineund Grofse Aubrig sind besonders merkwürdig, weilsich an ihnen grüne Sandstein - Lager mit Chloriterde-