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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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nannten daher das Land, wo die Gallier zu wohnenänfiengen , Walen - Land , Walisch - Land, Wälsch-* *Land, verdoiben Waldis Laud. Aus dem letztemWorte entsprang im IX. Jahrhundert Pagus Valdensis yworaus späther die Franzosen Pays de Vaud , und diedeutsche Mundart Waat gebildet haben.* Die Waatwar von dem V X 1 IL Jahrhundert bald ein Theil desfränkischen , bald des burgundischen, bald des deutschenReichs. Im J. 1275. wurde es vom Herzog Peter vonSavoyen , uud 1536. von der Republik Bern erobert*).Von dieser Zeit bis 179$. wurde die Waat von Land-vögten aus Bern als ein unterthäniges Land regiert.-König Karl IX . von Frankreich hatte den Entsagungs-vertrag, wodurch die Waat von Savoyen an Bern und

g) Bey Ar. Prexj jetzt an der Brücke von Boirons beyMorges, im J.. 214. unter Bassian errichtet.

9) Bey JVyon, jetzt an der Brücke von Boirons bey Mor»ges, iiu J. 240. unter Gordian III. errichtet.

10) Lavigny , jetzt zu St. Livre in einem Privathause, imJ. 240. unter Gordian errichtet.

11) Bcy St, Tryphon, jetzt in der Kirche von Ollon imAnfänge des IV. Jahrhunderts unter Licinius errichtet.

12) Bey ViUeneuve , jetzt zu Villeneuve in der Näheeines Brunnens, im Anfänge des IV. Jahrhunderts un-ter Constantin errichtet.

13) Bey Penthaz, jetzt in der Kirche zu Penthaz, auchunter Constantin errichtet.

) Während des burgundischen Krieges eroberten die Berner1475. binnen drey Wochen fast die ganze Waat mit46 Schlössern und Städten, und setzten Vögte bis zumFrieden mit Savoyen, wo sie die ganze Landschaft, Af^hvund Be* ausgenommen, Zurückgaben,