450 WaaI’.
J. 1806. zahlte man in diesem Kanton 56 , 89 * StückRindvieh, 22,000 Pferde, 65,846 Schaafe, 15 ,683 Zie*gen, und 20,452 Schweine. Besteht aus dem ehmaligenPays de Vaud , den Landschaften Aigle und Bex y undden ehmaligen Vogteyen Eschallens , Orbe und Cranson .v Geschichte. Die Römer hesafsen dieses Land bisins V. Jahrhundert*), wo die germanischen Völker übetden Rhein eindrangen, und überall die Römer und Gal-lier vertilgten oder vertrieben. In dieser Epoche ent-stand der Name Waat , Waat- Land, Wätsch - Land.
Die Deutschen nannten jeden Fremden, und so auch dieGallier: Wale , Walen . In dem salischen Gesetze derFianken werden die Gallier Vuala genannt, und dieEngländer geben den alten BretonS deu Namen GalligWallU Die in die Schweitz eingedrungenen Deutschen
' *) Es befinden sich noch 15 römische Meilenzeiger iin K.
Waat-
1 j ßey Gerolle , jetzt in der Kirche von St. Saphorin ,im ’J. 47. unter Claudius errichtet.
2) Bcy Persoixy jetzt zu Genf, auf dem Platze <du Mo* \lard , im J. 96. unter Trajan errichtet.
3 ) ßey Entreroche , jetzt iw Hofe des Schlosses Orny, imJ, 119. oder 120. unter Hadriau errichtet.
Bey Paudexy jetzt bcy dem Prediger Levade in Lau*sänne, im J. 143, unter Antoninus Pius errichtet.
5 ) Bey TreycovagneSy zu Yverdun in der Strafse du Four,im J. 202. unter Sept, Severus errichtet.
0 ) Bey Chavornay , jetzt zu Yvcrdua, unter Septimius undGeta im J. zog. errichtet
7) Bej der alten Brücke der Doulive, jetzt an der neuenBrücke der Doulivc, im 111 . Jahrhundert unter Septi*luius oder seinem Nachfolger errichtet.