der Porphyr von dem vielen beygemischten Eisen, wel-ches sich oxidirt, braunschwarz, spaltet stets prisma-tisch, rhoraboidalisch oder vierseitig, ist nicht durch-scheinend, hat hin und wieder Glimmer beygemengt,und unregclmäfsige Adern Quarz , Karnio}, Jaspis , P?-trosilex, und zeigt die magnetischen Pole. Solchenackte rothe Porphyrhügel zeigen sich nicht blofs hiervon der Prato della Selva an bis zum Sasso stretto,sondern Grantola gegenüber auch bey Pianaccio, beyMondonico, Bedero, Masciago, Rancio (und liier siehtman den Flötzkalkstein sehr bestimmt auf den Porphyrgelagert, wie am Orta - und Luganer-See ), ferner inden benachbarten Tliälern Gana uud Cuvia; und imDepartement dell’ Agogna ist die ganze Strecke vonVasciago bis Gozzano und Maggiora, von hier bis Ro-magnano, ins Departement der Sesia durch Gattinarabis in die Nähe von Trivier, Mosso und Biella nartzugerundeten, TÖthlichen und nackten Porphyrhügeln be-säet. Der Porphyr zeigt überall im Traväglia-Thal dieregelmäfsigste Schichtung. Am Monte Bruciato und beyCampaccio stehen dessen Schichten ganz senkrecht. Derschwärzliche Porphyr wechselt an verschiednen Ortennicht blofs mit dem rotlien Porphyr, sondern auch,wie bey Pianaccio, mit Schichten Granit, Granatenfüh-rendem Glimmerschiefer, Gneifs, Ilornblendeschiefer,schiefrigem Speckstein, Art Mandelstein u. s. w., amFufs und der Spitze Cuco mit Granit, und an andernOrten. Die Granite nahe am Porphyr sind auch vollLöcher. Auf bey den Seiten des Thals zeigt sich die
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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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363
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