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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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362 Tr av aglia - Th al.

berühmte Mineraloge Dolomieu dieses Thal, und be-stätigte die Aussage seines Landsmannes (s. Journal desMines, Nro. 41.); und nachdem er diese Gegend nachseiner Zurückkunft aus Egypten im J. 1801. zum zwey-teninal untersucht hatte, blieb er bey der MeynungFleuriaus. Ohnerachtet so gewichtiger Zeugnisse sol-cher Meister, hat es hier nie Feuerberge gegeben, unddieser streitige Gegenstand unter den Naturforschernist endlich durch den verdienten Mineralogen GiuseppeCautieri für immer geschlichtet.

Geognostische Thatsachen. Durch diesesThal streicht die nördlichste Linie der südlichen Kalk-alpen auf Urfels aufgesetzt, welcher hier überall na-ckenden Tage steht, wo die Kalksteinllötze weggeris-sen und fortgeführt worden sind. An den Kalkstein-bergen, welche sich an den Seiten des Thals noch er-heben, finden sich Versteinerungen-, Erdöl an ver-schiednen Orten, z. ß. in den Gemeinden Ferrera, Ran-cio, Mesenzana; am letztem Ort, zwischen Nagelflue,Spuren von Steinhohlen; Nagelflue steht bey Mesen-zana und andern Orten an. Unter den nackten Fels-hügeln zwischen Grantola und Cunardo wird einer vonden Bewohnern eines Dorfes Monte bruciato, und einanderer Sasso nero genannt. Diese Hügel, welche manfür erloschne Vulkane hielt, bestehen aus schwarzemfast in Obsidian übergehendem Pechstein - Porphyr undröthlichhraunsm Jaspis - Porphyr mit vielen Feldspath-krystallen, welcher sehr schnell verwittert, wodurch dieOberfläche voll Löcher und Höhlen. An der Luft wird

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