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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Thonon.

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rasse zu Thonon über die gröfste Breite des Sees istberühmt (s. Genfer-See). Zwischen hier und Rollebeträgt die Breite 3^ St. Eine halbe Stunde vonder Stadt zu Marelaz quillt ein eisenhaltiges Mineral-wasser, welches in 56 Unzen i 1 /* Gr. Eisen, 1 % Gr.Selenit und 7^4 Gr. Kalkerde enthält; diese Quelleist also reicher an Eisentheilen, als die zu JEvian.

Herzog Amadeus. Amadeus , erster Herzog vonSavoyen und der FVaat , hatte 4 ° Jahre regiert, undwar damals weit und breit der reichste Fürst von festerMacht. Im J. 1434. übergab er seinem Sohne Luderrigdie Regierung, und zog sich nach einem Schlosse vonsieben Thürmen, welches er neben einer Einsiedlerklausenahe bey Thonon, dessen Gegend er von Jugend liebte,erbaut und Ripaglia genannt hatte, nebst 6 sechzigjäh-Tigen Männern, welche Witwer waren, und sich inKriegs- oder Staatsdiensten ausgezeichnet hatten, zu-rück. Erst 1630. wurde an die Stelle der Einsiedeleyein Karthäuscrkloster gebaut, welches mit dem altensiebentbürmigen angenehm abstach. Der gark vonRipaille war der gröfste am Genfer-Sec. Da sichAmadeus in seinen Schlofshallen, statt zu beten undzu fasten, sehr gütlich that, so wurde aus dem an-dare a Ripaglia, faire Ripaille (mit schlemmen gleich-bedeutend j. Amadeus wurde so allgemein geehrt, dafsdie Kirchenversammlung zu Basel ihn zum Pabst unterdem Namen Felix V. ernannte, wo er 1439. gekröntwurde ( s. Basel). Im J. 1449. legte er die pabstlich*Würde wieder nieder, zog sich nach Ripaille zurück,

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