Tetf, noire, ein Felsen im Unter - Wallis , überwelchen eine an schauderhaften Schönheiten reiche Strafseins Valorsin - und Chamouny-Thnl führt (s .Valorsine).
Teufe ek (TuffenJ, ein schönes Dorf in demK. Heformirt - Appenzell, zwischen llerisau und Tro-gen ; von St. Gallen i y» St. entfernt. Liegt sehr ange-nehm in einer sonnigen, fruchtbaren und anmutuigenGegend. Teuffen hat viele erfinderische Köpfe hervor-gebracht; unter an#!ern den Johannes Gmünder , wel-,cher Hemde und grofse Säcke ohne Naht webte, undes geniefst die Ehre, der Geburtsort eines ausgezeich-net mechanischen Genies zu seyn, nämlich des UlrichGrubemans , dessen hölzerne Brücken zu Schaffhausen tTVettingen , Reichenau u. s. f. als wahre Kunstwerkeein halbes Jahrhunders bewundert worden sind * **) ). Wer-ner von Teuffen ist unter den Minnesängern des XIII.Jahrhunderts bekannt.— Bey dem Kloster Wonnesteinin der Gemeinde Teuffen bildet der Bach Roth einenschönen Wasseifall, der hohe Fall genannt.
Thalwyl, ein Dorf am westlichen Ufer des Ziir-c/rer-Sees, geniefst einer herrlichen Lage (s. Zürcher-See ).
Thonon, ehmalige Hauptstadt des HerzogthumsChablais in Savoyen* 11 ), am südlichen Lfer des Gen-fer- Sees, 6 St. von Genf. Die Aussicht von der Ter-
*) S Ebels Schilderung der Gebirgsvolher, I. Theil. S.338 — t)4.
**) Diese ganze Landschaft hiefs zur Zeit der römischenHerrschaft Provincia equestris, später Ager Caballiacus ,woraus Chablais entstanden ist.