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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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S V R S E E.

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Glarus und Biindten sehr ausgedehnt und mannigfal-tig. Die Surenen bestehen aus Kalkstein mit Quarzund Thon gemengt, und lagern auf Gneifs ( s. Engelberg ).

Sur. see, Städtchen im K. Luzern. Wirthshäuser:Sonne und Kreuz, Es wurde 1415. während der Achtdes Herzogs Friedrich von Oesterreich von den Luzer-nern belagert, genommen und mit dem Kanton Lu-zern vereinigt.

Merkwürdigkeiten, Sursee liegt an dem nord-westlichen Ende des Sur oder Sempacher Sees sehtangenehm (s. Sempach). Man geniefst von hier sehrschöne Aussichten nach dem Rigi, Pilatus und den Ge-birgen der K.K. Uri und Unterwalden , welche sichin dem See spiegeln. Eine kleine Viertelstunde von derStadt, bey der Kapelle Maria-Zell , geniefst man einerbesonders anmuthigen Aussicht. Die Sur Riefst hieraus dem grünen See, ernährt die gröfsten Krebse derSchweitz, durchfliefst das fruchtbare Sur-Thal, undfällt in der Nähe von Aarau in die Aare, Eine Stundevon Sursee südwestwärts liegt Biittis- Holz, und nahedabey der Engländer - Hubel, unter welchem die Ge-beine einer Abtheilung von 3000 M. des englischenHeeres des Grafen Ingelram von Coucy verscharrtsind, welcher im J. 1376. hier von den Einwohnerndes Entlebucher - Thaies geschlagen wurde (s. Bürenund Fraubrunn ). Nicht weit westlich von Surseeliegt der kleine Mauen- See, in dessen Mitte dasSchlofs Mauen auf einer Insel stand, und dessen Aus-fiufs in den Egolzweiler ~ See fällt« Nordwestlich,